– eine paar Gedanken zur Erinnerungskultur der letzten Jahrzehnte in diesem Land:
„Irgendwann sprach Marx davon, dass die Geschichte viele Beispiele kenne, wo versucht werde, einen toten Hund zu erschlagen. So ergeht es auch dem einstmals existierenden anderen deutschen Staat. Mit Vehemenz, und geradezu törichter Aggressivität, möglicherweise geboren aus Hilflosigkeit, wird versucht, alles umzuschreiben, was diese deutsche Geschichte betrifft. Es darf nicht geben, was es einst gegeben hat. Nicht nur Gebäude, Einrichtungen verschwinden. Verschwinden soll auch eine von Generation zu Generation weitergegebene Erinnerung.“
Siegfried Wein, Theaterschaffender
gefunden auf den NachDenkSeiten am 15.08.2026 —> Link zum Artikel
Der Artikel beschreibt dort an einem konkreten Beispiel, wie das „Erschlagen eines toten Hundes“ in der Gegenwart praktiziert wird! Ganz einfach lesen und mit dem eigenen Erlebten aus der damaligen Zeit vergleichen!
Auch der zweite Artikel, den ich bei meiner Recherche über Siegfried Wein fand – „Berliner Zeitung“ vom 23.11.2025 —> Link zum Artikel – bringt Licht in so manche dunkle Ecke!
„Sie kennen die DDR-Geschichte nicht: Theaterveteran Siegfried Wein geht mit Rezensenten hart ins Gericht“ – für alle die, die sich noch an „DT64“ erinnern … und für die anderen, die nun anschaulich dargelegt bekommen, wie „die Geschichte mit dem Schwert des Siegers“ geschrieben wird!
Selber denken macht wissend!