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Author: michael

Wahrheit und Verfolgung

Wahrheit und Verfolgung

„Der Grund, warum Menschen zum Schweigen gebracht werden, ist nicht weil sie lügen, sondern weil sie die Wahrheit sagen. Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte gegen sie angewandt werden. Doch wenn sie die Wahrheit sagen, gibt es kein anderes Gegenmittel als die Gewalt.“

 unbekannter Autor

 

Selber denken macht wissend!

50 Jahre vergangen – und sie sind nach wie vor verrückt genug für diese Welt

50 Jahre vergangen – und sie sind nach wie vor verrückt genug für diese Welt

Vor rund 50 Jahren gab es einen Skandal an der EOS „Willi Sänger“: Da wurde durch das Trinken einer kleinen Flasche Kirschlikör am Willi-Sänger-Denkmal unmittelbar vor der Schule von einigen Delinquenten aus der berüchtigten 12c in aller Öffentlichkeit eine „verabscheuungswürdige“ Tat begangen! Tja – aus eigenem Erleben kann ich nichts dazu sagen – zufälligerweise war ich da gerade anderweitig unterwegs! An der Gestaltung der gestrigen nostalgischen Szene mit dem Kirschlikör (und wieder vor dem Schulgebäude unter dem Büro des Direktors) nahm ich aber auf Grund meiner gestrigen Anwesenheit selbstverständlich teil! Nur das Denkmal von Willi Sänger fehlte – paßt wohl nicht in diese Zeit! Diesmal wurde aber wenigstens aus Gläsern getrunken – auf dem „Foto danach“ hielten sich alle noch tapfer aufrecht!

Damit begann für uns dieser gesellige Nachmittag – ein Treffen anläßlich unseres Abiturs im Jahre 1973. Nach der Orgie vor der Schule ging es in unseren ehemaligen Klassenraum. Und wie kann es anders sein – es wurden Flaschen geleert! Es gibt dazu auch einen Film. Aber auf die Bitte unseres Uwi hin, ist dieser nur im nichtöffentlichen Bereich der Klasse 12c auf dieser Homepage zu finden. Er hatte Angst vor der Reaktion seiner Tochter! (Leider ist der Spender der dort vorhandenen gefüllten Flaschen komplett nur auf dem Video zu sehen).

Dann ging es weiter zur kulinarischen Stärkung für den zu erwartenden längeren Abend in die Villa Knobelsdorff. Diese Örtlichkeit kann man mit gutem Gewissen empfehlen! In Erwartung eines weiter angenehmen Abends fanden einige dort sogar noch die Ruhe zum Meditieren. Oder es war die Vorahnung auf die am Abend kommende Operation an seinen Gliedmaßen! Diese Sache ertrug er mannhaft ohne Tränen – trotz des dürftigen Operationsbesteckes!

Dann kam der Abend im „Historischen U“ – es waren viele anwesend – der Saal war voll. Und wir waren fast die Ältesten! Unser Jahrgang war nicht schlecht vertreten! Wir gingen dann aber beizeiten in den Vorraum – näher zum Tresen – mit der Ausrede, daß es drinnen zu laut wäre! Na ja – begründen kann man ja alles – das kennen wir ja in letzter Zeit zur Genüge! Übrigens – der Linke da auf dem Foto ist der mit dem Rucksack voller Flaschen in der Schule!

Aber alle schönen Tage gehen irgendwann zu Ende – dieser endete für mich so gegen ein Uhr. Als Fazit kann man sagen: Es hatte sich gelohnt, mal wieder nach Pasewalk zu fahren. Und noch mehr – weil einige von denen anwesend waren, die ich mir gewünscht hatte, mal wieder persönlich zu treffen! Manchmal – aber nur manchmal – gehen wohl Wünsche in Erfüllung!

Danke, daß Ihr da wart!

Und unser Siggi brachte es in dem abschließenden Video-Clip auf den Punkt!

PS: Wie fast immer bringt ein Klick auf eines der Fotos ein größeres, separates Bild!

Sind wir schon wieder so weit?

Sind wir schon wieder so weit?

Da ist die ideologische Kriegsvorbereitung. Noch vor wenigen Jahren wäre die Sendung »Hart aber fair« vom 3. April 2023 unter der Überschrift »Die Ukraine kämpft, die Bundeswehr übt noch: Muss Deutschland Krieg können?« undenkbar gewesen. Undenkbar ebenso folgende Äußerung des Kommandeurs des Zentrums Innere Führung der Bundeswehr, Generalmajor Markus Kurczyk: »Es geht nicht darum, welche Waffensysteme wir haben. Es geht darum, ob wir Menschen haben, die bereit sind, für Deutschland in den Krieg zu ziehen, die bereit sind, für ihre Überzeugung, für unsere Werteordnung bis ans Ende der Welt zu gehen« (ND, 11. April 2023).

Inzwischen ist Kriegsverherrlichung ganz normal geworden, so wie es einst normal war, auf den Straßen zu grölen: »Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt.«

Quelle: Artikel in der „jungeWelt“ vom 24.03.2023 —> Link

Nach wie vor gilt die klassische Sentenz, die der damals 91-jährige Egon Bahr im Dezember 2013 – übrigens unter der Überschrift „Wir leben in einer Vorkriegszeit!“ – Heidelberger Schülern ins Stammbuch schrieb:

„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das – egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt!“

Quelle: Artikel auf den „NachDenkSeiten“ —> Link

„Hitler bedeutet Krieg“, habe sein Vater 1933 zu ihm gesagt. Als Heranwachsender habe er das nicht geglaubt. Und so sei das jetzt wieder: „Ich, ein alter Mann, sage euch, dass wir in einer Vorkriegszeit leben.“

Quelle: Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 04.12.2013 —> Link

Tja – manche haben sich getraut, Wahrheiten zu sagen! Nur die wenigsten hören diese Wahrheiten – sie hören einfach nicht zu!

Selber denken macht wissend!

 

… vor 39 Jahren das erste Mal erlebt

… vor 39 Jahren das erste Mal erlebt

Die Wolga – selbst am Oberlauf ein majestätischer und gewaltiger Fluß! 1983 kam ich in Kalinin (dem heutigen Twer) an und war von diesem Fluß auf’s tiefste beeindruckt. Bis dato hatte ich so einen noch nie gesehen – im Nachhinein kommt einem selbst die Elbe klein vor. Wir wurden untergebracht in einem Ledigenwohnheim runde 20 bis 30 m vom Strom entfernt. Ich hatte das Glück, von vorne rechts neben dem Eingang im zweiten Stock ein Zimmer mit Balkon und freier Sicht auf die Uferstraße und den Fluß beziehen zu dürfen. Im Oktober setzten die ersten Fröste ein und Ende Dezember war der Fluß auf seiner ganzen Breite zugefroren. Irgendwann trauten auch wir uns, die Abkürzung direkt über das Eis ans andere Ufer zu nehmen. Die ersten Angler hatten sich schon Anfang Dezember auf das Eis hinaus gewagt – der Fluß war noch nicht komplett zugefroren – und Löcher geschlagen. Ein Hocker, eine Axt, Angelschnur mit Haken, etwas Brot und eine Flasche Hochprozentigen – das war ihre Ausrüstung und sie angelten Fische (und nicht zu knapp)! Den ganzen Winter konnte man das beobachten.

Aber dann Ende März – Anfang April kam das Ereignis: Das Eis brach auf – frühmorgens hörte man es bis ins Zimmer Krachen, die geschlossene Fläche begann an verschiedenen Stellen (vor allem wo wärmere Abwässer eingeleitet wurden) zu brechen und langsam begannen sich Eisschollen zu bilden, welche sich stellenweise übereinander schoben und an den Brückenpfeilern zerbrachen! Für mich ein wahnsinniges Schauspiel! Und nun schickte mir ein mir Unbekannter aus Twer einen Link zu einem Film von diesem Ereignis (mit Kameraschwenk über die Vorderseite des Ledigenwohnheimes) – aufgenommen am 25.03.2023 – und die Erinnerung ist wieder da!

Hier der Link zu dem Film auf YouTube —> Link. Hier eine Kurzbeschreibung der Stadt Twer auf deutsch —> Link und hier der Link zur Internetseite von Twer —> Link und zu guter Letzt noch der Link zum Wikipedia-Eintrag über Twer—> Link

Es war eine herrliche Zeit!

 

Das Land der Ahnungslosen

Das Land der Ahnungslosen

Manchmal ist es doch seltsam! Da wird mir doch gestern im Gespräch bei einem Pilsner Urquell (übrigens seit einigen Jahren – angestiftet durch einen guten Freund im Coburger Raum – Friede seiner Asche – mein Lieblingsbier!) die Frage gestellt, warum ich eigentlich immer in meinem Tagebuch Bezug nehme auf irgendwelche aktuellen politischen bzw. gesellschaftlichen Themen. Meine Antwort kam sofort: Damit ich auch noch später weiß, wenn ich hier zurück blättere, was zu einem bestimmten Zeitpunkt der Vergangenheit die gängige Meinung meinerseits zu bestimmten Dingen in der damaligen Realität war und was andere damals dazu sagten! Denn in dem bundesdeutschen Medieneinheitsbrei wird heute dies behauptet und morgen das! Da brauche ich nur die jetzigen Äußerungen eines Karls zur vergangenen Coronapolitik nehmen oder Annalenas „Geständnis“ zum Krieg mit Rußland! Und passend zu der eingangs erwähnten Frage stieß ich am Sonnabend bei meiner Internet-Zeitungsschau auf folgenden Artikel:

Es war genial – das erinnerte mich tatsächlich an die DDR mit ihrem „Tal der Ahnungslosen“ – so wie dort auch erwähnt! Leider sind mit diesen „Land der Ahnungslosen“ aber wir hier gemeint! Habt Ihr schon etwas von den BRICS-Staaten gehört? Kennt Ihr die BRICS-Entwicklungsbank NBD? Wißt Ihr, wer da um Mitgliedschaft in der Organisation und auch in der Bank bittet? Na wenn nicht, dann wißt Ihr, was ich mit „ahnungslos“ meine! Hier ein kurzer Artikel dazu —> Link. Lest und staunt – es gibt da scheinbar etwas neben dem IWF … Und Handelsbeziehungen im Welthandel nicht in US-Dollar? Das wollte doch wohl auch Gadaffi! Da war die Zeit aber wohl noch nicht reif …

Habt Ihr davon gehört, daß der Iran und Saudi-Arabien ihre Beziehungen normalisieren – auf Vermittlung Chinas? Kam in den Nachrichten, daß Israel vor Wut schäumt, da Syrien wieder diplomatische Kontakte zu den arabischen  Ländern aufnimmt? Habt Ihr davon gelesen, daß im Gegensatz zu der Behauptung des stellvertretenden Pressesprechers des UN-Generalsekretärs doch US-Truppen in Syrien stehen? – hier der Link dazu! Ihr habt in den Nachrichten sicher gehört, daß es immer noch keine Verträge über Erdöllieferungen für das PCK Schwedt gibt? Nein? Dann lest das hier – ein Gespräch mit jemandem der es wissen muß! – hier der Link dazu! Kennt Ihr die „Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit“ mit Sitz in Peking mit ihren zur Zeit neun Mitgliedern? Wenn Ihr von diesen Sachverhalten in der ARD oder dem ZDF noch nie was gehört, in den Tageszeitungen nie etwas gelesen habt, sind das nur einige Beispiele, die eigentlich auch schon anschaulich illustrieren, was es mit dem „Land der Ahnungslosen“ so auf sich hat!

Aber eigentlich geht es hier mehr um den oben im Artikel (Link hinter dem Bildchen) auseinandergenommenen aktuellen chinesischen Friedensplan für die Ukraine und das, was unsere „Einheitsmedien“ darüber schreiben! Der Artikel sollte alle – die noch nicht gänzlich im Glauben an Annalena verfangen sind und noch Dinge vergleichen können – zum Nachdenken anregen! Mehr braucht es nicht! Einfach nur freies Denken!

Aber wie sagte einer letztens neben mir in der Ludwigsfelder Therme im Becken an der Wand mit den Unterwasserdüsen bei der Wasserstrahlmassage: „Unsere Regierung macht das richtig mit der Munition und den Waffen für die Ukraine! Da kommen wenigstens nicht auch noch die Männer als Flüchtlinge hierher!“ Ob diese Meinung von vielen geteilt wird? Na, ich weiß ja nicht! Oder geht es da um etwas anderes? Egal – der Friedensplan in seinen Punkten ist nicht ohne und mir ist jetzt verständlich, warum die westlichen Länder ihn einhellig ablehnen!

Tja – das Land der Ahnungslosen …

So funktioniert der Weg in die Bedeutungslosigkeit

So funktioniert der Weg in die Bedeutungslosigkeit

Heute in der Frühe wurden in den Ländern der Europäischen Union die Uhren von der durch die Erddrehung vorgegebenen Normalzeit auf die verschobene Sommerzeit gestellt. Eigentlich sollte das ja wohl nicht mehr passieren – so lautete ein Beschluß des Europaparlaments 2019 und auch eine Online-Umfrage damals 2018 unter den europäischen Bürgern brachte zum Ausdruck, daß die Masse (ca. 84 % der Teilnehmer) gegen diese halbjährigen Umstellungen ist. Aber was interessiert das schon in der Praxis? Das durften wir heute mal wieder – und verstärkt die nächste Zeit (bis der Körper sich umgestellt hat) – praktisch erleben! Ach ja – ich vergaß:

Aus Berlin heißt es unter der Hand, dass Europa angesichts von Corona-Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und Energiekrise im Moment ganz andere Sorgen hat.

Nachzulesen auf der Internetseite der Tagesschau —> Link

Stimmt ja auch – wir müssen uns um die Beseitigung der Kollateralschäden verursacht durch die selbstauferlegten Coronasanktionen, um die Verteuerungswellen bei den Energiepreisen (nein – wir nehmen nichts Preiswertes mehr von den Russen – nein, nein, Nein!!) und den Transport unserer Waffen- und Munitionsreserven in die Ukraine kümmern (schließlich brauchen wir Platz für neue Rüstungsgüter – die Aktien von der Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG haben noch Potential nach oben zu schießen)! Da bleibt kein Platz für die banalen Wünsche der eigenen Bevölkerung!

Und der alte Herr in Übersee kocht weiter sein Süppchen und freut sich, wie hier davon bereitwillig von den Politikern geschlürft wird und entsprechend seiner Taktstockvorgabe getanzt wird! Wir sind treud… auf seiner Linie, stehen einen Schritt (oder vielleicht auch weniger?) vor der wirtschaftlichen tödlichen Talfahrt!!

… was und auch wen interessiert da schon ein Beschluß und der Wunsch der Masse zum Ende der Zeitumstellung?!

 

Meinungsfreiheit und Manipulation

Meinungsfreiheit und Manipulation

Der ehemalige oberste Verfassungsrichter Papier warnt vor der Tendenz, aufgrund von Hassreden, Shitstorms und zunehmenden Fake News im Internet die Meinungsfreiheit „neu zu denken“. Dann sei es nur ein „kleiner Schritt zur Forderung“, das Recht auf freie Meinungsäußerung einzuschränken. Dieses dürfe auch von staatlicher Seite nicht eingeschränkt werden, um eine „bessere Moral“ durchzusetzen.

Der Jurist geht dabei nicht nur auf die Pressefreiheit ein. Er nimmt ebenso die unter dem Stichwort „Cancel Culture“ um sich greifenden Veranstaltungsabsagen in den Blick. Diese erfolgen wie beim jüngsten Berliner Beispiel, um anderen, unerwünschten Meinungen und Sichten den öffentlichen Raum zu verweigern. „Immer mehr Menschen scheinen nicht länger bereit zu sein, anderen ihr Recht auf eine eigene Meinung zuzugestehen, geschweige sich mit dieser zu beschäftigen.“

Obige zwei Zitate sind aus einem Artikel „Gefahr für die Demokratie: Angriffe auf die Meinungsfreiheit“ (Link)

Ist da was dran? Darf – und vor allem kann man – bei uns in der Öffentlichkeit seine von anderen Personen und deren Ansichten abweichende Meinung ohne Probleme vertreten – auch wenn es nicht die von der Bundesregierung in den Massenmedien vorgegebene ist? Mir kommen immer mehr Zweifel daran! Es gibt zu viele Beispiele in den letzten Jahren – in der letzten Vergangenheit – , daß dies nicht mehr so ohne weiteres möglich ist! Um vielleicht ein Beispiel zu bringen (ich will nicht von den Verunglimpfungen und Repressalien im beruflichen und persönlichen Leben sprechen, unter denen die offen auftretende Gegner der Corona-Politik der Bundesregierung 2020/21 leiden mußten), hier etwas aktuelleres:

Vor wenigen Tagen traf es in Berlin den „Kulturkreis Pankow“. Dieser wollte in dem Kulturzentrum „Brotfabrik“ in Berlin-Weißensee am 19. März einen zweiteiligen Film von Alina Lipp über die Lage im ostukrainischen Donbass zeigen. Dem sollte am nächsten Tag ein Diskussionsabend zum Thema „Der Ukraine-Krieg und die Krise des Westens“ mit dem Publizisten Hauke Ritz folgen. Es ging darum, andere Sichten und Denkweisen als die vorherrschenden zum aktuellen Geschehen zu zeigen und zu vermitteln. Doch nun mussten beide wie auch die gesamte „Denkraum“-Reihe, zu der Vortrag und Diskussion mit Hauke Ritz gehörten, abgesagt werden.

Die Filme von Lipp – inzwischen wurde ein dritter Teil veröffentlicht – sind alles andere als eine angebliche Verherrlichung des Krieges. Sie zeigen nicht mehr und nicht weniger als das, was der seit Frühjahr 2014 von Kiew geführte Krieg in der Ostukraine dort anrichtet. Zu sehen ist, was das für die Menschen bedeutet. Das spielt seit Jahren in der hierzulande vorherrschenden antirussischen Stimmungsmache keine Rolle. Wer die Filme schon sehen konnte, kann die Vorwürfe dagegen nur als interessengeleitete Stimmungsmache und böswillige Hetze einschätzen. All das gilt umso mehr für den geplanten Vortrag von Hauke Ritz. Davon zeugt unter anderem ein Interview, das das Magazin „Multipolar“ im Juli 2022 mit ihm führte.

Diese zwei Zitate sind ebenfalls aus dem Artikel „Gefahr für die Demokratie: Angriffe auf die Meinungsfreiheit“ (Link)

So – nun zur Meinungsbildung: Schaut Euch die drei Filme an. Sie sind auf diesen Webseiten zu finden —> Link zum Teil 1, Link zum Teil 2, Link zum Teil 3. Bildet Euch bitte selbst eine Meinung – denkt selbst! Vergleicht die Bilder und Aussagen der Personen aus diesen Filmen mit dem, was Euch gegenwärtig so in den bundesdeutschen Massenmedien zu dieser Problematik gezeigt und was dazu gesagt wird bzw. nicht gesagt wird!

Ist Euch denn schon mal aufgefallen, daß es keine nüchternen, sachlichen Informationen mehr in unseren Nachrichtensendungen gibt? Es werden nur wertende Informationen dem Konsumenten präsentiert! Da heißt es nicht: „Der Präsident von … ist dort aufgetreten“ oder “ Dort gab es ein Feuergefecht zwischen den verfeindeten Parteien …“ – nein, uns wird gesagt: „Der Diktator … ist in seinen befreundeten Staat gereist“ bzw. „Die verbrecherischen Truppen von … haben die armen, sich verteidigenden Soldaten von … angegriffen.“ Was schafft das? Eine suggerierte Haltung und Überzeugung – wenn ein Diktator in ein mit ihm befreundetes Land reist sind die alle schlecht! Woher weiß ich denn aber, daß er ein Diktator ist? Nur, weil mir das immer wieder gesagt wird? Sagt die Aussage „verbrecherische Truppen“ etwas über die Ursache des Konfliktes oder erzeugt sie sofort eine Wertung, ohne das der Konsument selbst darüber nachdenken muß?

Nehmt Euch mal die Methoden der Manipulation vor und analysiert sie im Hinblick auf unsere bundesdeutsche Medienlandschaft!

Die Gedanken sind frei. So lautet ein eindrucksvolles Lied. Leider stimmt es nicht. Wir sind unentwegt Manipulationen ausgesetzt. Unser Denken ist oft fremdbestimmt. Dagegen können wir uns einigermaßen gut schützen, wenn wir die Manipulationsmethoden kennen. Die NachDenkSeiten machen deshalb immer wieder und an praktischen Beispielen sichtbar, welche Methoden angewandt werden.

Link zu der Beschreibung der Methoden mit einigen Beispielen.

Selber denken macht wissend!

 

Eine Überraschung nach fast 36 Jahren!

Eine Überraschung nach fast 36 Jahren!

Ich wurde vor zwei Tagen nach fast 36 Jahren überraschend an eine für mich bedeutende und sehr schöne Zeit erinnert: Vier Jahre in der SU in Kalinin (jetzt Twer – der Link zur Website der Stadt und hier zum Wikipediaartikel) an der Militärakademie der Luftverteidigung (jetzt: Luft-Kosmos-Verteidigung) „G. K. Shukow“! Es trudelte eine Mail mit ein paar Links in mein Postfach ein. Es hat mich – ehrlich gesagt – sehr gefreut und berührt, daran erinnert zu werden! Wie sagte damals schon ein Studienkollege über diese Zeit: „Bei der Erinnerung daran bekommen noch heute alle die, die es erlebt haben, feuchte Augen.“ Dem ist von meiner Seite nichts Gegenteiliges hinzuzufügen!

Diese drei Fotos möchten zur Illustration genügen:

 

 

 

 

… und das war 1987 der Abschluß

und nun kam die Mail und die Erinnerung daran war wieder da!

Was kam an mit der Mail? Ein Link zu einem Video gewidmet dem 60. Jahrestag der Akademiegründung – ein interessantes Dokument, welches anschaulich den Weg dieser Einrichtung von 1957 bis ins Jahr 2017 darstellt. Sehr interessant und informativ …

Wer möchte – hier ist der Film – 52 Minuten Geschichte der Ausbildungsstätte einer Waffengattung

Für die, die der russischen Sprache nicht mächtig sind: Die Filmsequenzen sind vielfach selbsterklärend und verständlich! Wenn das Abspielen des Videos nicht funktionieren sollte – hier der Link zum Download bzw. Abspielen im Browser. Und hier der Link zum Video auf „Youtube“ und für Interessierte noch der Link zur Internetseite der Akademie

Auf den „Seiten der FuTT“ ist eine Aufstellung der Hörer der NVA an dieser Militärakademie zu finden.

Viel Vergnügen!

 

Amateure unter Wasser in fast 100 m Tiefe?

Amateure unter Wasser in fast 100 m Tiefe?

Ich verstehe es nicht! Sind die Leute in den Redaktionsstuben unserer „Leitmedien“ wirklich so geistig daneben, daß sie sich nicht mal die einfachsten Fragen stellen, bevor sie irgendwelche vorgegebenen Nachrichten dem deutschem Publikum – dem deutschem Volke – zumuten? Ihr wißt, um was es geht? Na um die pro-ukrainischen Amateure, die nach neuesten, gelegen gekommenen Informationen die Ostsee-Pipeline gesprengt haben sollen!

1. Zitat aus der „junge Welt“ vom 09.03.2023:

An der Darstellung der BRD-Behörden stinkt schon ein Punkt: Die mutmaßlichen ukrainischen Attentäter sollen an Bord der Yacht so sorglos mit ihrem Sprengstoff umgegangen sein, dass sie Spuren davon am Esstisch hinterlassen und vor allem: die Yacht zum Abschluss ihrer angeblichen Terrormission ungereinigt an den Vermieter zurückgegeben haben. Und an so wenig Professionalität bei der Spurenverwischung soll man glauben? Bei einem Anschlag, der nach bisher übereinstimmender Darstellung aller involvierten Länder so komplex war, dass seine Ausführung ohne staatliche Beteiligung nicht denkbar gewesen sei? Und jetzt sollen da irgendwelche »proukrainischen« Amateure am Werk gewesen sein? Weiter stimmt misstrauisch, dass der mutmaßliche Segeltörn mitten durch ein Manövergebiet der NATO-Ostseeflotten geführt haben muss, denn dass zum entsprechenden Zeitraum im entsprechenden Seegebiet Baltops stattgefunden hat, ist bisher nicht dementiert worden. Und wenn: War der Törn dann mit der Manöverregie abgesprochen? Hierzu fehlen Informationen, selbst eine so banale wie das Ende des Törns bleibt aus. Andere wie die nach dem Zeitpunkt der Durchsuchung der Yacht mussten der Bundesanwaltschaft nachträglich aus der Nase gezogen werden.

2. Zitat aus einem Beitrag auf „RT DE“ vom 09.03.2023, der bezeichnenderweise überschrieben ist mit „ARD-Tagesschau ‒ ‚Erklär-Bär für Idioten'“

Dem technischen Können und dem ungeheuren Arbeitseinsatz der sechs Attentäter muss man jedoch Hochachtung zollen. Sie haben das Unmögliche möglich gemacht und mit einer kleinen Yacht über eine Tonne hochexplosiven Sprengstoff in einem hochkomplexen Verfahren an verschiedenen Stellen der Pipeline unbemerkt von den vielen aufmerksamen Augen in diesem Teil des Seegebietes in wochenlanger schwerer Arbeit mit primitiven Mitteln an die freizuschaufelnden Pipelines am Meeresgrund verbracht. —> in 80 Meter Tiefe (Hinweis/Ergänzung von mir)

Nun zu einigen technischen Erklärungen:

  • Was passiert wenn man zu tief taucht?
    In großen Tiefen wird Luft zum Narkosegas. Der Stickstoff bewirkt ab etwa 30 Meter den Tiefenrausch, ab 100 Meter droht Bewusstlosigkeit. Stickstoff wirkt im Überdruck wie die Narkosemittel Chloroform, Äther, Lachgas oder Halothan bei Normaldruck.
  • Kann man 100 Meter Tieftauchen?
    Um 30 Minuten in 100 Metern Tiefe zu bleiben, müsste ein Taucher viele Stunden auf dem Weg nach oben dekomprimieren. Gase wie Stickstoff oder Helium, die der Taucher über sein Atemgemisch aufnimmt, lösen sich unter Druck im Körper im Blut und müssen ohne Bläschenbildung wieder entfernt werden..

Nachzulesen bei Wikipedia bzw. allgemein bei einschlägigen Internetseiten. Da gibt es sogar Tabellen, wie lange ein Auftauchen aus einer Tiefe von 80 m (so tief liegt die Pipeline mindestens) dauert! Ein Beispiel für eine Dekompressionsberechnung findet ihr unter diesem Link. Da gibt es auch eine Beschreibung für das Tauchen mit Nitrox.

Na ja – da sie ja schon rund eine Tonne Sprengstoff an Bord hatten, wird wohl für eine Dekompressionskammer – die es an Bord der Spezialschiffe für Taucher bei der Marine ja gibt – kein Platz mehr gewesen sein! Rund sechs Stunden kann man bei den September-Temperaturen dort im Wasser um Dänemark im Trockenanzug überleben – im Neoprenanzug maximal vier Stunden. Vielleicht stellt man aber noch fest, daß sie die Kajüte der Jacht ja so luftdicht abgeschlossen hatten, daß sie dort einen großen Überdruck für die stufenweise Dekompression erzeugen konnten? Dann spielte die Wassertemperatur für sie keine Rolle mehr – die Taucher waren dann ja in der geheizten Kajüte!

„Was auch immer geschieht:
Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken.“

Erich Kästner

Selber denken macht wissend ….

 

Oberhof im Winter

Oberhof im Winter

Meine große Liebe: Thüringen im Winter! Dort ein gutes Hotel mit vielen Extras, eine geschlossene Schneedecke und dazu leichter Frost mit Schneefall – das nenne ich Winterurlaub! So war die Hoffnung als wir den Urlaub planten. Aber wie das immer so ist mit der Hoffnung …

Wie schon mehrmals in der Vergangenheit war unser Ziel das Konsum-Hotel Berghof in Oberhof. Das es ein gutes Hotel ist, war uns ja aus der Vergangenheit bekannt. Nun mußte nur noch das Winterwetter mitspielen! Zuerst sah es nicht danach aus. Dauerfrost war zwar bei unserer Anreise vorhanden – das milde Wetter die Tage zuvor hatte aber vom Schnee nichts übrig gelassen.  Der erste Nachmittag beim Spaziergang durch das Zentrum lies das Hoffnungspflänzchen in Bezug auf das  erwünschte Winterwetter etwas wachsen: Es fing ganz leicht an zu schneien! Was macht man, um es weiter wachsen zu lassen? Man geht in die Hotelbar und begießt es mit „Grüner Wiese“ und „White Russian“! Und wie der Blick aus dem Zimmerfenter am nächsten Morgen zeigte: Es hatte geholfen!

Der Spaziergang durch den Ort mit einem Abstecher zum Panorama-Hotel war schon in der Art, wie man sich das winterliche Thüringen in der Höhenlage wünscht. Ich erfüllte mir den Wunsch, einen Schneemann zu kreieren. Das war im Winter schon als Kind in Belling – damals gab es ja noch richtige Winter auch in Mecklenburg – eine Lieblingstätigkeit!

  Ob er einen Preis für höchste Kreativität bekommen wird? Auf jeden Fall war er am nächsten Tag noch in voller Schönheit zu finden und lächelte mich an!

Aber irgendwann geht auch die schönste Zeit zu Ende – und in diesem Falle mit einer Tätigkeit, die ich während meiner Zeit in Scheibe-Alsbach und Steinheid frühmorgens (wenn wir mit der Hausreinigung dran waren) nicht gerade geliebt hatte: Schnee schaufeln! Parkplatz (damals dort: Platz der Mülltonnen) räumen! Aber was soll’s! Wir mußten ja abreisen!

Es war schön dort! Und es paßte alles – vom Wetter über die verschiedenen Restaurants bis hin zur Bar mit Live-Klaviermusik!

Wir kommen wieder!