Durchsuchen nach
Month: November 2022

Euch in nah und fern …

Euch in nah und fern …

 Nun ist es wieder heran und trotz der unruhigen – durch unseren Staat mit verursachten – Zeiten freuen wir uns auf eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit, genannt „Adventszeit“, und auf ein schönes Weihnachtsfest! Letzteres in der Hoffnung, daß alle uns liebgewordenen Personen, alle Familienmitglieder und Freunde es mit uns gemeinsam feiern können oder doch zumindest in ihrem Refugium selbiges ordentlich begehen können!

Das erste Lichtlein brennt, der Glühwein ist eingeschenkt, die DVD mit „Der kleine Lord“ wird wiedergegeben und wir sitzen dazu gemütlich im Warmen am Couchtisch! – was geht in der heutigen Zeit noch mehr?

… und es schneit! Oder was glitzert da vor dem Fenster leise nach unten fallend? Egal! Euch in nah und fern – ob in Zossen, Karlsruhe, Bad Soden-Salmünster/Eckardroth, Mömbris, Gelnhausen, Mahlow, Neuhaus /Rwg., Jatznick, Belling, Schwerin, Hanau, Tver, Odessa, Wjatskije Poljanö, Pasewalk, Breckerfeld, Zürich, Frankfurt /M., Sonneberg, Steinheid oder sonst wo auf der Welt:

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen ein fröhliches Weihnachtsfest und kommt gut in ein Euch gewogenes Jahr 2023!

Vielleicht hört man auch im neuen Jahr mal wieder etwas voneinander oder trifft sich sogar ….

Ein Linker (?) in Thüringen

Ein Linker (?) in Thüringen

Ich war ja auch schon früher ein Skeptiker, was die Beteiligung der „neuen Linken“ an irgendwelchen Ämtern in der Bundesrepublik betraf – egal ob es in Berlin, Brandenburg, Thüringen oder in der Bundesregierung direkt zu sehen war! Über die Beweggründe habe ich die unterschiedlichsten Auffassungen gehört und gelesen – man kann da geteilter Meinung sein! Aber praktizierte Politik und getätigte Äußerungen geben doch ein recht klares Bild des Denkens dieser Vertreter gegenwärtiger „Linker“-Politik auf den höheren Ebenen in unserem Staate wieder! Als aktuelles Beispiel weise ich hier mal auf einen heutigen Beitrag in der Tageszeitung „junge Welt“ hin – Link zum Beitrag.

Zitat aus der „junge Welt“:

Der Landesvater im »grünen Herzen Deutschlands« wirft alte Überzeugungen über Bord. Der Russe lauert eben auch in Thüringen an jeder Ecke. Aber nur montags.

Was ist eigentlich neuerdings wieder montags? Noch Fragen? Lest die „junge Welt“!

 

Gedanken zum Umgang mit der Wahrheit

Gedanken zum Umgang mit der Wahrheit

„Was ist Wahrheit? Für die Menge das, was man ständig liest und hört.“

Oswald Spengler (deutscher Philosoph 1880 – 1936) —> WikipediA

„Zeitlosigkeit des Denkens und Sehens in der Weltpolitik ist ein seltenes Zeichen von Größe. Oswald Spenglers „Der Untergang des Abendlandes“, geschrieben vor genau einem Jahrhundert, verdient dieses Prädikat. Das Werk liest sich, als wäre es gestern entstanden“ Ein Zitat aus einem Artikel auf einer Internetseite, der zum „Selbstdenken“ und „Selbstbeurteilen“ wie geschaffen ist! Man muß dieses „Selbst…“ nur wollen!

Geld, Politik und Presse spielten in der westlichen Zivilisation eine zentrale Rolle, erklärt Spengler. In der Politik „nährt“ Geld den demokratischen Prozess, insbesondere bei Wahlen, wie es in den USA immer wieder der Fall ist. Die Presse dient dem, dem sie gehört, und sie verbreitet keine „freie“ Meinung – sie erzeugt sie. „Was ist Wahrheit? Für die Menge das, was man ständig liest und hört.“

Was die Pressefreiheit betrifft, so werden wir daran erinnert, dass jedem erlaubt ist zu sagen, was er oder sie will. Aber die Presse ist frei, dies zur Kenntnis zu nehmen oder nicht. Die Presse kann jede „Wahrheit“ zum Tode verurteilen, indem sie jegliche Kommunikation darüber unterlässt„eine furchtbare Zensur des Schweigens, die umso allmächtiger ist, als die Sklavenmasse der Zeitungsleser ihr Vorhandensein gar nicht bemerkt“.

Zwei Zitate aus dem oben genannten Artikel zu Oswald Spenglers Hauptwerk.

Jeder mag seine eigene Meinung zu bestimmten Tatsachen haben und diese unterschiedlich priorisieren – einer bezeichnet die Anwendung militärischer Gewalt generell als ein Verbrechen – der andere sagt „Was soll ich denn machen? Sieben Jahre und 14.000 Tote lang habe ich gewartet und niemand hat mich mit meinen Warnungen ernst genommen!“ Diese unterschiedlichen Überzeugungen und Standpunkte sind in der menschlichen Gesellschaft durchaus möglich! Darüber muß man aber miteinander reden! Nichts verschweigen und vertuschen, nicht lügen sondern Lösungen suchen! Gemeinsam! Und nicht so lange schießen, bis auf einer Seite niemand mehr lebt!

Ein Interview mit Clare Daly in der Zeitung „junge Welt“, welches viele Dinge der Gegenwart – des Ukraine-Konfliktes – zusammenfaßt und Erklärungen versucht zu liefern! Wer ist diese Frau und warum verfügt sie über diese im Interview dargelegten Einblicke? Clare Daly stammt aus der irischen Grafschaft Kildare, westlich von Dublin. Seit 2019 ist sie Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP) in der Linksfraktion GUE/NGL. Zuvor war sie acht Jahre lang Parlamentsabgeordnete in Dublin. Sie ist seit den 1980er Jahren politisch aktiv, damals trat sie der trotzkistischen Sozialistischen Partei bei, von der sie sich 2012 trennte.

Unter der Überschrift »Es findet einer der größten Propagandakriege statt« gibt es viele interessante Einblicke in das gegenwärtige Weltgeschehen. Hier nur zwei Zitate:

„Aber der (Angriff) kam nicht ohne Vorwarnung, sondern war eine direkte Reaktion auf die Machenschaften der USA und der NATO in der Region. Wenn wir das nicht sehen und verstehen, dass der Ukraine-Krieg ein Stellvertreterkrieg ist, dann haben wir auch keine Rezepte, um eine Lösung zu finden.“

„Ich habe im EU-Parlament gehört: Die Menschen sind gegen den Krieg, weil sie Opfer der russischen Propaganda wurden. Nein, die Menschen sind gegen den Krieg und hinterfragen die Politik, weil sie sich das Leben nicht mehr leisten können.“

Wie sage (und schreibe) ich immer: „Selber denken macht wissend!“

Man muß alle Seiten hören ….

Volksverhetzung – Strafbestimmungen wurden verschärft

Volksverhetzung – Strafbestimmungen wurden verschärft

Zitate zum Nachdenken aus folgendem Artikel : „Leserbriefe zu „„Volksverhetzung“ – eine Verschärfung der Strafbestimmung““ auf den NachDenkSeiten

Jede Macht versucht, sich und ihr Handeln durch Wahrheiten zu legitimieren. Wenn ich oben schreibe, Wahrheit sei eine Machtfrage, so stimmt das anders herum ganz genauso: Macht ist eine Wahrheitsfrage! Das, und nichts anderes ist die Kernaussage von “1984”! Macht besteht – neben ganz einfacher, kruder physischer Gewalt (“Stiefel in Gesichter”) – darin, wahr sein zu lassen; schon immer wahr gewesen sein zu lassen:

“Wieviele Finger?” – “Ich weiß es nicht, – sagen Sie es mir!” – “Schon besser!”

Das ist das wichtigste Zitat aus diesem Roman!

In der Formulierung “… geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören” stecken nicht weniger als drei Ermessens-Tummelwiesen (also Felder der Machtdemonstration): geeignet, öffentlicher Frieden, stören. Das sind absichtsvoll geschaffene, auf eine “eingenordete” Justiz spekulierende Steilvorlagen.

Für mich „wider das Vergessen“ – für andere Lesende vielleicht zum „Nachdenken“ ?