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Monat: August 2006

Das Volk und seine Stimmungen

Das Volk und seine Stimmungen

Den Bundesbürger stören die Euros, die ihm seitens des bundesdeutschen Staates ab nächstem Jahr mehr aus den Taschen gezogen werden, genausowenig, wie die ganzen Erhöhungen seiner Ausgaben bedingt durch Regierungsbeschlüsse in der Vergangenheit ! Er nimmt auch solche Machenschaften, wie eine Hartz IV-Reform und die damit verbundenen Einschränkungen gelassen und friedlich hin ! Selbst bei der Forderung seitens der Regierung (Finanzminister Steinbrück gehört ja wohl zu selbiger) nach Verzicht auf Urlaubsreisen durch die Bundesbürger – das Geld sollen sie für die Gesundheitsvorsorge bzw. Rentenvorsorge nehmen – bleiben die Betroffenen sehr ruhig !

Dem deutschen Michel geht es also gut ! Er lebt in Einklang mit seiner Regierung, meckert nicht und trägt geduldig des anderen Last ! Trotz dieses bekanntermaßen größten Griffes in seine Privatkasse seit Bestehen der Bundesrepublik, hält er sein Maul ! Es gibt weder Demonstrationen noch andere offene Anzeichen eines Protestes. Nur einige Intellektuelle treten in Fernsehshows auf, produzieren sich in Selbstdarstellung – von denen, die es aber richtig trifft, ist weit und breit nichts zu sehen und zu hören !

Ich stelle mir nun die Frage : Warum ist das so ?

Eigentlich dürfte kein Tag ohne Demonstrationen, Kundgebungen, Anbringen von Plakaten an exponierter Stelle oder andere Aktionen vergehen !

Denn die Maßnahmen sind ja viel einschneidender als 1953 die Normenanhebungen in der DDR-Wirtschaft ! Damals sind die DDR-Bürger – so wird es zumindestens in der bundesdeutschen Geschichtsschreibung dargestellt – freiwillig aus sich heraus zum Aufstand gegen die DDR-Regierung übergegangen ! Warum macht das jetzt niemand bei diesen viel dramatischeren Einschnitten in sein Leben ? Nicht mal demonstrieren wollen sie ! Ist es vielleicht doch so, daß die Anstifter zu solchen Aktionen fehlen ? Die Zeitungen, die Rundfunkstationen und die Flugblätter, die zu solchen Dingen aufrufen, nicht vorhanden sind ?

Dann hatten wohl die Historiker recht, die darauf verwiesen, daß die Leute damals von außen dazu aufgehetzt wurden, Gebäude zu stürmen und die Machtorgane des Staates anzugreifen ? Das es eine entscheidende Einflußnahme von außen auf diese Bürger damals gab ! Das bestimmte Sender (ad hoc fällt mir der RiaS ein ) und bestimmte Druckerzeugnisse Stimmung gemacht haben !

Da das jetzt fehlt – niemand die Leute aufputscht – ist es so ruhig und entspannt !! Eine interessante Schlußfolgerung, die sich zwangsweise aus der derzeitigen Nichtreaktion der betroffenen Bevölkerung ergibt !

Na dann ein schönes Wochenende ! Es gibt genug Zeit, um über das obige Nachzudenken !

… und icke mach jetzt meinen Waldlauf – da kommen mir bestimmt noch ein paar Gedanken dazu …eij – warum regnet es gerade jetzt ?

Handel und Mehrwertsteuer

Handel und Mehrwertsteuer

Der Mittwoch als Einkaufstag der Familie Günther hat sich seit Jahren bewährt. Wie ich gestern wieder festgestellt habe : kein Gedrängel, kein Geschubse. Die Regale (und vor allem die darin präsentierten Produkte) werden nicht durch dicht davor abgestellte Einkaufswagen dem Zugriff der werten Kundschaft entzogen. Es gibt keine kleinen Gören, die mit oder ohne Auftrag ihrer durch ihre Anwesenheit völlig überforderten Mütter den bunten Inhalt von Kartons entlang der Gänge verteilen oder trotz mehrmaliger Aufforderung durch selbige mit der Äußerung "Ich will aber doch !" in ihrem Tun fortfahren und die jeweilige Mutter als Deppen dastehen lassen.

Mit anderen Worten : Es ist ein entspannender und angenehmer Einkaufsbummel durch das "…….center" und im konkreten durch den dortigen ….-Markt gewesen !

Und nun kommen die kleinen Beobachtungen :

  • es gibt bei verschiedenen Nahrungsmitteln Preissteigerungen von ca. 50 Cent seit dem letzten Kauf : Packungsgröße gleich geblieben (steht das Gleiche wie früher drauf)
  • Produkte haben ihr Aussehen verändert – es ist weniger in der Verpackung wie früher : Preis ist gleich geblieben
  • bestimmte billige Ostprodukte (z.B. elkadent-Zahncreme usw.) gibt es nicht mehr in den Regalen
  • die Kasse gibt einen anderen Preis an, als er am Regal steht (Wer merkt das schon – außer durch Zufall ? ! )

Das kann nun unter Umständen lapidare Ursachen haben :

  • Überarbeitung der Mitarbeiter – darum Fehler
  • Bankrott des Ostunternehmens – darum Produkt nicht mehr im Regal
  • starke Gehaltserhöhung bei den Mitarbeitern des Marktes, die auf die Preiskalkulation durchschlägt –> ergo : Preiserhöhung
  • starke Gehaltserhöhung bei den Mitarbeitern der Herstellerfirmen – dadurch Verteuerungen im Einkauf –> ergo : Preiserhöhung

Die Ursache bei den Aktionären des Marktes zu suchen (weil die am Jahresende mehr Geld wollen !), tut diesen bestimmt Unrecht !

Die wollen doch alle nur unser Bestes !

…. nämlich doch unser Geld …..

… und dann kann man ja noch die Preise dieses Jahr ankurbeln, um im nächsten Jahr etwas nachzulassen –> damit es trotz Mehrwertsteuererhöhung für den Kunden einen gleichbleibenden Preis gibt und der "deutsche Michel" weiter das macht, was man von ihm erwartet : Kaufen !

Netzis und ihre "Kinder"

Netzis und ihre "Kinder"

Es wird immer als eine Lebensweisheit verkauft : "Des Schusters Kinder haben die schlechtesten Schuhe" Ich persönlich muß sagen – soweit wie ich mich zurück erinnern kann – war ich immer ordentlich gekleidet. Meine Mutter war Schneiderin (Es ist mir heute noch unklar, wie sie uns mit den paar Piepen, die sie auf dem Dorf als Schneiderin verdiente, über die Runden brachte ). Da wir nie über großes Geld verfügten, bekam ich als Kind immer abgeänderte, neu aufgemotzte, aber bereits getragene Sachen. Laut ihren Erzählungen war ich trotzdem immer sehr stolz auf jedes "neue" Kleidungsstück (deckt sich eigentlich mit meinen Erinnerungen) ! Mittlerweile kaufe ich mir meine Sachen selbst – bin ja in der Beziehung in der BRD angekommen !

Um jetzt aber den Eingangsspruch nicht aus den Augen zu verlieren – hier die Abwandlung des selbigen für einen Netzwerkadmin : "Das Heimnetz eines Netzis weist von seinem Zustand nicht unbedingt auf die berufliche Tätigkeit des Betreibers hin !"

Mein "Kindchen" kränkelte die letzten Tage etwas. Wie das immer so ist, schiebt man private Erfordernisse hintenan – irgenwie funktioniert es ja noch und dann gibt es ja auch noch so viel wichtigeres … Gestern war nun Schluß mit Lustig : Pumpe, Finito oder wie das auch immer heißt ! Also habe ich mir nun endlich einen Ruck gegeben, in den Router die neue Firmware eingespielt, den PC umgebaut und die Verkabelung in meiner Ecke erneuert ! Und nu sein mer wieder ohn Problemchen onleine !

… und gleich stolpere ich wieder über die geistigen Ergüsse der selbsternannten Moralapostel in diesem Land : Der Schriftsteller Günter Grass soll den Literaturnobelpreis zurückgeben – seine Heimatstadt Danzig soll ihm die Ehrenbürgerschaft aberkennen usw. …. (und andere Angriffe auf seine Integrität).

Die Sätze  "Wir alle wissen, daß die USA mit ihrem Geheimdienst CIA eine kriminelle Organisation unterhalten, aber nur wenige sagen dies auch." und "Woher nimmt der Westen diese Arroganz, vorzugeben, was gemacht werden muß und was nicht ?" hat einige wohl tief getroffen. Und das bestimmte Leute, die den Medien ihre Meinung aufzwingen können (ganz einfach dadurch bedingt, daß sie sie besitzen ), nicht vergessen – das weiß ich ja als ehemalige DDR-Bürger zur Genüge ! Nun wird halt die Tatsache benutzt und in Polemik umgesetzt , daß sich ein 17-jähriger im Oktober 44 zur Waffen-SS gemeldet hat und dieser Mensch diese Tatsache nicht als Plakat bei jedem Auftritt am Rednerpult vor sich anbringen läßt !

Ich persönlich hoffe, daß es diesen Kräften nicht gelingt, das Ansehen des Menschen Günter Grass in der Öffentlichkeit zu schädigen !

Ein schläfriger Sonntag

Ein schläfriger Sonntag

Sonntag, der 13.ist das ein Grund, im Bett zu bleiben ? (Ich als abergläubischer, von solch Dingen abhängiger Mensch ?! Glaubt mir das eigentlich jemand ? Kauft mir das irgendwer ab ?)

Ein plausiblerer Grund für die obige Reaktion wäre das Wetter ! Bei solchem Wetter treffen sich die Schloßgespenster am Kaminfeuer und erzählen sich ihre Geschichten und ein zufällig dort Schutz suchender Wandersbursche muß sich das alles mitanhören, um es dann in Buchform gewinnbringend an den Mann (oder auch die Frau) zu bringen ! Leider fehlt mir aber der Kamin – vom Schloß wollen wir auch mal gar nicht erst reden ! – Die Gewinnzahlen im Lotto sind wieder nur für andere gut gewesen (Hab zwar noch nicht nachgeschaut – aber mein Rückenmark sagt mir nichts anderes ! ).

Was macht man also mit solch einem tieftraurigem Tag ? Ich merke schon – keiner will mir helfen ! Das ist ja so gemein …. !

Vielleicht weiß ja unser Heinz-Günter eine Abwechselung ! Seine Mail als kurzes Lebenszeichen war heute eine angenehme Überraschung – für die er auch in der Vergangenheit jederzeit gut war. Wenn ich an die verregneten Sonntage in Kalinin in der "общежитие" so zurückdenke : Alle haben sie gepennt oder wollten ihre Ruhe haben ! Nur einer war unterwegs und machte den "область" unsicher – unser Heinz-Günter !

Heute ist mir noch eine Info für alle MSN-Nutzer untergekommen : Bei der Nutzung des MSN-Messengers werden in Echtzeit die Textnachrichten durch eine Zensursoftware gejagt und bei Bedarf abgeändert. Diese Filterpraxis bestätigte Bernhard Grander (MSN-Sprecher) gegenüber der Zeitschrift "PC-Praxis". Das paßt irgendwie in die Gegenwart mit der Ausweitung der staatlichen Schnüffelpraxis : Echelon & Co. lassen grüßen ! Das System mit den IM (die heißen wohl jetzt V-Leute) ist ja auch veraltet und uneffektiv – digital ist besser ! Wenn auch nicht jeder chattet …. aber telefonieren tut ja wohl jeder mal !

Samstägliche Ruhe und Gelassenheit

Samstägliche Ruhe und Gelassenheit

Es ist Sonnabend – ich bin in Ruhe dabei, meinen "Lieblingssamstagsbeschäftigungen" nachzugehen bzw. bin ihnen nachgegangen (Ach – ich liebe Langwortkreationen ! ).

  • Einkaufsbummel : Endlich habe ich wieder Zeit und auch die Muße dazu, einer meiner liebsten Vormittagsbeschäftigungen am Samstag zu frönen – ich mache einen Bummel durch das "Südringcenter" bei Rangsdorf. Dabei geht es für mich weniger darum, etwaige vergessene Dinge einzukaufen – da gibt es für einen Zettelnutzer beim Wocheneinkauf nichts nachzuholen. Nein, ich bummele durch die verschiedenen Läden, schaue mir die Produkte an, vergleiche die Preise und beobachte die Leute. Gerade letzteres macht einen irren Spaß und erinnert mich ein klein wenig an meine Schulzeit in Pasewalk – an die Runden durch die Stadt vor der Abfahrt des Busses 16:30 Uhr nach Hause.
  • Staubwischen in meiner Arbeitsecke im hinteren Teil des Flures : Schrecklich – ich mag zwar keinen Staub in meiner Umgebung, aber das Staubwischen kostet mich jedesmal doch etwas Überwindung. Das rührt wohl noch aus meiner Kamenzer Zeit her, als es da einen Hauptfeldwebel (uns Schlipp gerufen ) gab, der im frisch gewienertem Clubraum in einer Holzbaracke immer noch Staub fand – und du konntest machen, was du wolltest : Es war immer welcher dort zu finden – so viele Ritzen wie das Ding hatte ! Der zuständige Revierdienst für diesen Raum hieß im Ausbildungsjahr 1973/74 Michael Günther.
  • Bratwurstbraten : Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen : Rost schüren ! Dabei ein Bierchen schnabbeln und einen guten Gesprächspartner zum Klönen haben ! Das erstere ist immer gewährleistet – beim zweiten bin ich, seitdem es den Bernd Kohl nicht mehr gibt, hier etwas auf den Zufall angewiesen ! Die Gesprächspartner, die ich mir so schon zum Teil Jahrzehnte lang wünsche, sind leider im näheren Umfeld nicht zu bekommen !

Und so zieht sich der Samstag dahin – heute bin ich nicht gelaufen (zwei Tage hintereinander tun meinen Gelenken nicht gut), habe dafür noch ein paar Dinge organisatorischer Art im ADS der Firma erledigt und werde es bis 17 Uhr noch schaffen, ein Gläschen Wein zu leeren. Am Donnerstag bekam ich eine Kiste mit drei Flaschen zum Probieren – vielleicht steige ich ja auf ein anderes Gut um ! (Hoffentlich liest das nicht mein Händler ! Aber, vielleicht macht er mir – wenn er es liest – deswegen in der Zukunft auch einen Sonderpreis. )

Pflege ich also noch etwas diese ruhige Stimmung – die Hektik kommt von alleine (Die brauchst du nicht mal zu rufen ! ).

Einseitigkeit der bundesdeutschen Gesellschaft (Teil 2)

Einseitigkeit der bundesdeutschen Gesellschaft (Teil 2)

Zurück vom Waldlauf muß ich gleich rekapitulieren, was mir auf meiner Strecke so durch den Geist schlich :

Zu den Ereignissen in London (Verhaftung mutmaßlicher Attentäter auf us-amerikanische Passagiermaschinen) kann ich nur bemerken : Die Früchte der US-Politik sind reif – es stinkt bis Europa !

Noch eine Ergänzung zum gestrigen Thema : Bei der Betrachtung zum Denken der Masse der Bundesbürger bezüglich DDR-Vergangenheit und Staatssicherheit ging mir während meines Laufes vorhin noch ein anderer Aspekt der Ausrichtung der öffentlichen Meinung in diesem Land so durch den Kopf : Das Verhalten zum Rechtsextremismus als Erscheinungsform des Nationalsozialismusses deutscher Prägung ist in der deutschen Gesellschaft sehr widersprüchlich !

 

Es wird zwar bei jeder Gelegenheit, die einem der aktuellen Politiker genehm erscheint, polemisch auf diese Problematik eingegangen – es wird davon geredet, daß man etwas dagegen tun muß – es wird verzweifelt nach Ursachen gesucht – und es werden genauso verzweifelt von der Masse dieser Politiker die Hände gehoben und tolle Vorschläge verbreitet. Das endet dann meistens in der Forderung nach Verbot irgendwelcher Organisationen.

Einige Fragen hier in den Raum gestellt :

  1. Würde es dieses Gedankengut in diesem Verbreitungsmaße noch geben, wenn man nach 1945 in den drei westlichen Besatzungszonen und in den Anfangsjahren der Bundesrepublik so mit der deutschen Vergangenheit abgerechnet hätte, wie es die letzten 16 Jahre mit der DDR-Vergangenheit passiert ?
  2. Womit sollte das Gehirn eines jetzt glatzköpfigen Ossis nach dem Zerschlagen der Ideale, in derem Sinne er bis 1990 erzogen wurde, durch wen gefüllt werden ?
  3. Muß dieser Glatzkopf – im Osten lebend – diejenigen, die ihm 1990 ein Leben in einer Gesellschaftsordnung bestehend aus "blühende Gärten" versprachen, nicht als Lügner ansehen ?

Ein schönes Wochenende dann noch – ich bin mal wieder morgen mit Bratwurstbraten (original Thüringer ) dran – leider auch nicht in einem blühendem Garten !

Wer will, kann auf ein Bier vorbei kommen

Einseitigkeit der bundesdeutschen Gesellschaft

Einseitigkeit der bundesdeutschen Gesellschaft

In Zusammenhang mit dem Tod der Schauspielerin Jenny Gröllmann (die ich sehr gerne gesehen habe ) wurde mir zum wiederholtem Male vor Augen geführt, was in dieser Bundesrepublik eigentlich öffentlich geförderter Tenor ist (zieht sich durch fast alle Medien – keiner getraut sich davon abzuweichen ) : Eigentlich ist jeder aus dem Osten potentieller Verdächtiger in Bezug auf inoffizielle Mitarbeit im Ministerium für Staatssicherheit. Wenn er sich gegen öffentliche Angriffe wehrt – dann muß ja erst recht etwas dran sein ! – so die dem einfach denkenden Bundesbürger unterschwellig suggerierte Art, wie er sein Denken auszurichten hat ! Und die Masse ist so einfältig und nimmt diese Art des Denkens an !

Was kennzeichnet denn die öffentliche Polemik in Bezug auf die DDR ? Ich sehe nur : DDR gleich unfreier Stasischnüffelstaat, in dem die Menschen früh alle zur Arbeit trotteten (die waren so unfrei –> die mußten alle vom ersten bis zum letzten arbeiten), nach der Arbeit gab es die Suche nach ein paar Lebensmitteln zum Überleben (ohne die Westpakete wären eh alle verhungert) und abends wurde nur Westfernsehen geschaut, damit man dann im Schlaf von der großen Freiheit träumen konnte ! In dieser Gedankenwelt sind viele meiner mir in den letzten 1 1/2 Jahrzehnten begegneten Landsleute gefangen. Und es wird seitens derjenigen, die die Möglichkeit in dieser Republik haben, ihre Meinung den Massenmedien aufzudrücken, alles dafür getan, daß sich dieses Denken in allen deutschen Köpfen verewigt !

… und nun noch mal zur Jenny : Schade, daß sie mir nur noch in alten Filmen begegnen wird !

Nutzt die ruhige Vorkriegszeit

Nutzt die ruhige Vorkriegszeit

Heute schlug ich mal wieder mein "Revolverblatt" auf und fand gleich auf der zweiten Seite in einer Großaufmachung die Überschrift "Die dreckigen Kriegslügen – mit Falschmeldungen und manipulierten Fotos wird die Öffentlichkeit getäuscht". Im ersten Moment, als ich das las, dachte ich schon : Micha, Du hast die falsche Zeitung ! Seit wann gehen sie mit den israelischen Kriegsverbrechen in diesem völkerrechtswidrigem Krieg so offen in einer bundesdeutschen Zeitung zu Gericht ? Als ich mir aber dann den zur Überschrift passenden Artikel zu Gemüte zog, wurde ich wieder auf den rechten Pfad der Tugend zurück gebracht : Die Lügner sind die Reporter ! (War mir – ehrlich gesagt – im Vorfeld nicht so klar – jetzt bin ich aber bekehrt und wieder voll auf Linie !) Sie verbreiten Schauergeschichten über die Anzahl der Opfer – sie fälschen Bilder ! Sie manipulieren die Öffentlichkeit – diese schlimmen Verbrecher ! Im Endeffekt ist das dort doch gar nicht so schlimm – wenn die sogar die Zahlen und Bilder manipulieren müssen ! Bleibt also schön ruhig mit Euren Forderungen nach Beendigung des Krieges – Das suggeriert dem Leser zumindestens der Artikel aus meiner morgendlichen Zeitungslektüre !

…. und übrigens in dem Zusammenhang : Nutzt die ruhige Zeit in Europa – bald wird es auch für uns unsicherer – dann ist es vorbei mit dem europäischen Idyll ! Oder ist jemand der Meinung, die Araber werden sich europäische Soldaten im Libanon gefallen lassen ? Wenn die in den Schubladen des Pentagon liegenden Pläne realisiert werden ? Ich stimme mit dem Verfasser (Georg Meggle) des sich hinter diesem Link verbergenden Artikels überein : Iran und Syrien sind die nächsten, die dran glauben müssen ! Begründungen werden sich schon finden – hat ja auch mit dem Irak geklappt !

Die Raser und die Schuldfrage

Die Raser und die Schuldfrage

"Brandenburg macht sich stark für eine einheitliche europaweite gesetzliche Verpflichtung zum Fahren mit Kraftfahrzeugen auf den Straßen generell mit eingeschalteter Beleuchtungsanlage (Fahrlicht)."

Das schallte mir gestern aus dem Radio entgegen. (Heute steht´s in der Zeitung !)

Die Spezialisten der brandenburgischen Regierung hätten herausbekommen, daß dadurch bundesweit 2000 Unfalltote weniger blutüberströmt rumliegen würden. Ich denke, die gleichen Spezialisten sind auch mit ihrer Expertise dafür zuständig gewesen, daß man in den westlichen Bundesländern in der Vergangenheit die Alleen rigoros abgeholzt hat. Damit konnten die Bäume dann nicht mehr auf die Straße springen und unschuldige, sich an die Regeln haltende Autofahrer erschlagen. In der Neuzeit der Bundesrepublik hat man mittlerweile erkannt, daß es effektiver ist, die Bäume anzuleuchten, statt sie abzuholzen (Das ist energiesparender) ! – dann erstarren sie nämlich (wie des Nachts bestimmte Tiere, wenn sie angestrahlt werden), können nicht mehr auf den Asphalt springen und einen der armen Autofahrer in ihren unheilvollen Bann ziehen und von der Straße ablenken !

Tja – wie effektiv doch wirklich großartige Erkenntnisse in der Praxis sein können ! Nun aber schnell auf´s Gaspedal getreten und weiter : Aber Achtung ! Auch das Licht einschalten ! – Ihr wißt doch : Die bösen Bäume ….

3 fürchterliche Tage

3 fürchterliche Tage

Es ist Land zu sehen ! Die Technikprobleme mit dem sch… Storage habe ich nun endlich in dem Kanal, wo sie keinen Ärger mehr machen können ! (zumindestens bilde ich mir das für?s erste ein ! )

Drei Tage nur zum Duschen und Schlafen zu Hause (außer eine kurze Episode mit Getränkeeinkauf und Frisörbesuch am Freitag ) – im Moment langt es mir echt !

Heute abend zu Hause komme ich hoffentlich noch zu meinem Wochenendwein !