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Kategorie: Allgemein

Pasewalk im Regen

Pasewalk im Regen

Wieder daheim !! Diesmal war es nix mit einem ausgiebigen Stadtbummel. Der Himmel hatte sich gegen mich verschworen – bis gegen Mittag regnete es ! Dabei hatte ich mich schon darauf gefreut, mal wieder das Markttreiben im Herbst auf dem Pasewalker Marktplatz zu studieren. Ein einsames Karussell am Rande des Platzes – das war alles ! Nicht mal irgendwelche Verkaufsstände waren zu finden (ich werde mich doch wohl nicht im Datum und Ort geirrt haben ?).

Da habe ich gemacht, daß ich wieder nach Hause kam. Wo doch heute abend die große Familienmeisterschaft im Bowling steigt – der Große tritt als Herausforderer an …

Pasewalk – Stadt vieler meiner Erinnerungen

Pasewalk – Stadt vieler meiner Erinnerungen

Heute fiel mir doch (immerhin noch rechtzeitig) beim Familienplausch am Abendbrottisch auf : Am Samstag ist wieder eine meiner zwei jährlichen Fahrten nach Belling (und damit natürlich der Abstecher nach Pasewalk) fällig. Der Anlaß – die Grabpflege auf dem Bellinger Friedhof – ist zwar in vielerlei Hinsicht auch noch nach jetzt über 14 Jahren schmerzlich. Er gibt mir aber immer die Möglichkeit, einmal durch den Ort zu wandern – in mir altbekannte Ecken zu schauen, Erinnerungen an die Kindheit aufzufrischen und natürlich auch das Neue zu bewundern.

…und dann kommt der Abstecher nach Pasewalk ! Wenn ich daran denke – vor mehr als dreißig Jahren – war ich eigentlich fast jeden Tag in dieser Stadt. Nicht nur, daß ich dort zur Schule ging – nein, wir (der Ralf Völske und ich) haben dort so manche Erlebnisse gemeinsam durchgestanden – und weitere Dinge hatte ich nur allein erlebt (das "allein" bezieht sich darauf, daß er nicht dabei war – als Person war ich nicht allein) !

Einige Leute, die mir beim Spaziergang in der Stadt so begegnen, kann ich noch bestimmten Personen meiner Jugendzeit zuordnen ! Sie werden in mir aber keinen Bekannten mehr erkennen – das Gestrüpp im Gesicht "tarnt" mich dann doch zu sehr.

Es ist in jedem Fall also am Samstag mal wieder die Gelegenheit, in angenehmen Gedanken (Erinnerungen) zu schwelgen und die Frage aufzuwerfen : Was wäre, wenn ….

Wohlverhalten als Bundesbürger

Wohlverhalten als Bundesbürger

Da war ich doch heute (wie fast jeden Mittwoch) meinen "Pflichten" als Bundesdeutscher Hausmann nachgekommen und habe meinen Beitrag zum Ankurbeln der Konjunktur geleistet – ich tätigte unseren Wocheneinkauf im Supermarkt !! Da ich ja immer versuche, anderen Unterstützung zu geben – suchte ich natürlich die Handelskette heim, in deren Bereich in Mecklenburg mein alter Schulkollege Hartmut H. tätig ist (habe also aktiv daran mitgewirkt, daß sein Firmenwagen weiterrollt – der Name dieser großen Handelskette wird hier aber nicht verraten – ist wegen der Schleichwerbung).

Im Prozesse der Konjunkturankurbelung durch mich – mit anderen Worten : Während ich so an den Regalreihen entlangschlurfte – machte ich so meine kleinen Preisbeobachtungen. Er (Hartmut H.) wird mir natürlich nicht recht geben – trotzdem kam ich für mich zu dem Schluß, daß wir mittlerweile für viele Waren den gleichen Preis in Euronen wie früher in DeEmsen bezahlen – sie haben nur auf die alten Preisschilder das Euro-Zeichen aufgeklebt. Und diese Entwicklung scheint sich nicht nur auf das Warenangebot in den Supermärkten zu beschränken – nein – es geht durch alle Bereiche unseres Lebens – 1,25 € fürs Benzin sind ja nach altem Geld rund 2,50 DM – nun überlegt mal, was früher der Liter Benzin gekostet hat !

In diesem Sinne : Erwarten wir die überall angekündigte Erhöhung der Mehrwertsteuer, damit wir den Wert unseres sich derzeit in der Tasche befindlichen Geldes dann zu schätzen wissen – weil wir uns dann ärgern werden, daß wir es nicht jetzt für die kleinen Preise in Umlauf gebracht haben !

Dienstag und die Probleme

Dienstag und die Probleme

Rückblickend auf den heutigen Tag muß (oder kann) ich sagen, daß für einige Problemchen und Probleme sich Lösungen andeuten – endlich !

Bei mir persönlich : Es ist mir nun endlich gelungen, einen Weg zu finden, wie ich trotz vieler mir zwischen die Füße geworfener Knüppel von meinem Webhoster "STRATO" (für alle, die mein Umfeld näher kennen – ich mußte das mal so unpersönlich schreiben) es schaffe, ein sogenanntes "hotlinking" der doch schon recht ansehnlichen Anzahl Fotos auf meinen Webseiten durch andere zu verhindern. Einfach super, was man nicht alles mit dieser .htaccess-Datei auf einem Apache-Server anstellen kann .

Bei dem Problemfall "Große Koalition" deutet sich ja nun heute auch ein gewisser Widerstand seitens vieler SPD-Mitglieder gegen die jeglicher sozialdemokratischer Tradition widersprechenden Zielvereinbarungen in den Verhandlungen mit der CDU an. Der Kollege Müntefering tritt vergnatzt vom Parteivorsitz zurück, weil sie im Vorstand nicht alle nach seiner Pfeife tanzen wollten ! Zugkräftige, überzeugende Argumente hat er auch nicht in die Diskussion einbringen können – er ist mit seinem Latein am Ende und schmollend in die Ecke gegangen !

Na schaun´mer mal : Erste Stimmen reden von Neuwahlen im März .

ansonsten geht´s mir spitze ….

PISA und kein Ende …

PISA und kein Ende …

Fast alle haben sie Feiertag – nur die Berliner tanzen mal wieder aus der Reihe . So sitze ich also früh um 1/2 7 in der S-Bahn und lasse mich vom "Kurier" berieseln :

Bei gleicher Intelligenz haben Kinder aus reichem Elternhaus (Akademiker, Führungskräfte in der Wirtschaft) im Bundesdurchschnitt eine vier Mal so große Chance (in Bayern sogar 6,65 Mal) das Gymnasium zu besuchen !! Schon in der ersten PISA-Studie (2000) wurde Deutschland ein Versagen bei der Förderung von Arbeiterkindern nachgewiesen !

Und jetzt gibt es allerortens darüber helle Aufregung – sie springt einen aus jeder Zeile der Zeitung an ! Warum eigentlich ? Wir leben doch in keinem Arbeiter- und Bauernstaat !!! Hier zählt doch Leistung – und die drückt sich nun mal in dieser Gesellschaft in Geld aus – in der Höhe des Bankkontos !!! Alle ohne Geld sind doch eh Versager – oder etwa nicht ?! (Habe ich in 15 Jahren Bundesrepublik beigebracht bekommen ! Da werde ich diese "Wahrheit" doch wiederholen dürfen !)

Money, money, money – Must be funny
In the rich man's world
Money, money, money – Always sunny
In the rich man's world

(nicht von mir, sondern von ABBA)

Tja – der olle Marx mit seinem Satz, daß alles zur Ware wird …das macht auch nicht vor der Bildung halt (bestätigt mal wieder durch PISA) !

PS : Für die, die die Ironie einiger Sätze nicht verstehen – hier der Link zu meiner Meinung, die sich nicht geändert hat !

Normalzeit oder Winterzeit ?

Normalzeit oder Winterzeit ?

Gestern – nachdem ich aus Kamenz zurück war (beeindruckt übrigens davon, wie hübsch Kamenzer Mädels nach fast 30 – in Worten : dreißig – Jahren unseres Nichtsehens immer noch aussehen ! ) fiel es mir wie Schuppen in die Augen : Uhren umstellen !

Jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst rege ich mich innerlich über die in meinen Augen sinnlose und willkürliche Prozedur des gewaltmäßigen Anpassens des menschlichen Lebensrhythmusses an sich geänderte Durchschnittshelligkeitswerte im europäischen Raum der Erdkugel auf !!!

Und dann plappern die auch noch überall von "Winterzeit" – nee liebe Leutchen : Das ist unsere Normalzeit !

Wem bringt diese Aktion nun etwas ? Gibt es ökonomisch irgendwelche Vorteile ? Hat tatsächlich jemand etwas davon, daß es um 22 Uhr an einigen Tagen mehr im Jahr noch auf der Straße hell ist ? Ich stelle diese Frage immer jedes Jahr auf´s Neue – richtig bejaht haben in meinem Bekanntenkreis keine wahlberechtigten Bundesbürger diese Umstellerrei – oder sage ich besser : Narretei ?! Es gibt mittlerweile genug Studien und Untersuchungen darüber – sie erbringen den Nachweis, daß es nur Anfang des vergangenen Jahrhunderts einen ökonomischen Sinn gemacht hat – unsere gegenwärtige Ökonomie wird dadurch nur negativ beeinflußt – von den Auswirkungen auf den Menschen an sich redet schon gar niemand mehr.

Mit anderen Worten : Nur zur Besitzstandswahrung der Mitglieder einer Kommission in Brüssel, die für die Planung und Umsetzung dieser jährlichen Zeitumstellungen ihr Geld (und davon nicht wenig) bekommen, setzen wir uns zwei Mal im Jahr diesem Streß aus !

… aber was tun wir nicht alles für das Geld der anderen !!!!

Der Bundesbürger und die Leitkultur

Der Bundesbürger und die Leitkultur

Endlich – was sind wir doch ohne unsere Leitfiguren (in anderen Kulturen sagt man – glaube ich – Leithammel ) oder die Menschen, die sich dafür halten ! Da hat doch einer, der sich gewiß dafür hält (sonst würde er nicht immer mediengerecht vorbereitete Äußerungen veräußern (bewußt so formuliert) – aus diesem Jahr kennen wir seinen Erguß zu den ostdeutschen, kindermordbereiten Proletarierseelen (Link zur Erläuterung) und nun das mal wieder als Wiederholung – getreu dem Motto : Steter Tropfen …. – : Deutschland und vor allem seine Bundesbürger brauchen eine Leitkultur !

Muß man solche Aussagen aber unwidersprochen hinnehmen – nur weil sie von einem Innenminister eines Bundeslandes der Bundesrepublik kommen ?

Was eine "deutsche Leitkultur" gegenwärtig zu bieten hat, hat jemand unter dem Namen Christian Hannover unter folgendem Link anschaulich beschrieben – einfach treffend !!

Seltsam – warum haben die anderen Europäer nicht das Problem einer "Leitkultur" ?

Folter wieder legal in der westlichen Welt ?!

Folter wieder legal in der westlichen Welt ?!

Sie ist endlich wieder da – die legale Möglichkeit, durch demokratische Gesetze geschützt, zu foltern.

Nein, nein – wir sind nicht im Mittelalter ! Wir befinden uns in der Gegenwart in einem Land westlich des unserem !

Es ist zwar schon lange Praxis (siehe Artikel), daß das US-Militär und der CIA zu Methoden der Folter – es werden alte noch aus dem Mittelalter stammende genauso verwendet wie auch neu entwickelte – greift, nur bisher wollte man die an die Öffentlichkeit gedrungenen Informationen nur als Taten einzelner, geistig falsch ausgerichteter Täter verstehen. Nun soll es aber endlich gesetzlich sanktioniert werden – Staatsdoktrin werden – siehe Artikel !

Übrigens – unsere Regierung bezeichnet die Kollegen über den großen Teich ja immer als Hauptverbündete und Vorbild (gerade in Fragen der Menschenrechte) !!

… wenn es kommt, dann kommt alles auf einmal !!

… wenn es kommt, dann kommt alles auf einmal !!

So ist das halt :

Da hast du ein schönes, ruhiges Wochenende – wenn auch verregnet – aber so etwas regt einen ja zu einem gutem Buche bei einem Glase Wein an . Zumindestens geht mir das so ! Du schmiedest Pläne für den Montag – überdenkst noch mal deinen letzten Text vom Freitag – hast so viel Zeit und Muße, daß du aus dem hintersten Gehirnwinkel noch Dinge, die du mal zur Rhetorik gelernt hast, hervorkramst – in Worte kleidest und niederschreibst !

… und dann kommt der Montag :

  • als erstes kommst du mit dem Einspielen des Servicepaks auf einem Clusterserver an eine Grenze, wo du dich entscheiden mußt : Lege ich jetzt diesen Schalter um oder nicht ? …und nirgends ist in der Dokumentation zu erfahren, was passieren wird !
  • gleichzeitig versendet eine andere Abteilung der Firma mehrere zehntausend Newsletter über einen falschen Weg und alle Mailwarteschlangen der Posteingangsserver wachsen und wachsen und wachsen – und du kannst dich vor Anrufen nicht mehr retten (alle erwarten urplötzlich gaaaanz dringende Nachrichten – und die stecken ja noch für ein paar Stunden mit in den Warteschlangen)

Dann hast du alle Probleme und Problemchen zu deiner und der Zufriedenheit der anderen gelöst – gehst nach 11 Stunden Streß nach Hause, setzt dich an den Abendbrottisch, beißt in ein Radieschen und

…… hast einen Zahn im Mund lose rumkollern – autsch !

Was sagt dir ein solcher Tag ? Du hättest früh auf deine innere Stimme hören und im Bett bleiben sollen !! Dann wärst du ausgeschlafen, hättest weniger Streß gehabt und der Zahn wäre zum jetzigen Zeitpunkt heute früh noch an seinem angestammtem Platze !!!

…. aber wer hört schon auf seine innere Stimme …

Freitag in der Firma

Freitag in der Firma

Manchmal ist es richtig überraschend, wenn man Leute persönlich erlebt (ich sage bewußt nicht : persönlich kennenlernt) ! Eines dieser Erlebnisse hatte ich heute um 10:30 Uhr : Den Auftritt unseres obersten Chefs in der Lobby unseres Firmengebäudes. Es waren ca. 250 Firmenangehörige anwesend – er konnte sich rhetorisch voll entfalten ! Locker und souverän arbeitete er das ab, was er uns zu sagen hatte – was er glaubte, uns sagen zu müssen !

… unter Einsatz von gleich mehreren Rhetorik-Stilmitteln wirkte alles Gesagte sehr mitreißend !

Hier fünf Tips für Sie, um eine gelungene Rede zu halten :

  1. Sprechen Sie Ihr Publikum direkt an – konzentrieren Sie sich dabei auf einzelne Personen in Ihrem Publikum
  2. Verwenden Sie anschauliche Beispiele und Anekdoten – vermeiden Sie abstrakte Formulierungen und Zahlen
  3. Meiden Sie monotones Vortragen. Variationen in Lautstärke und Tempo fesseln die Zuhörer eher
  4. Seien Sie sparsam mit Substantiven. Verben machen Ihre Rede lebendiger.
  5. Humor öffnet die Herzen – geben Sie Ihrem Publikum hin und wieder die Chance zu lachen

Er hatte das alles berücksichtigt – vielleicht ist er ja auch ein Naturtalent : Bei der Masse kam er mit seiner Ansprache an !

Schaun ´mer mal in einem Jahr, wie es sich für die Einzelnen lohnte, seine Zielstellungen umzusetzen – dafür zu rackern ! Ich hatte im gleichem Rahmen ja vor vier Jahren schon einen anderen Visionär, der uns 5 bis 6-stellige Gewinne in Aussicht stellte, wenn wir ihm folgen würden – und dann hat er uns verkauft !

Muß morgen mal mein Konto überprüfen – vielleicht hab ich da was übersehen – oder galt damals die Ansprache nicht mir, Herr Schindler ?