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Kategorie: Allgemein

… der schwarze Kontinent ruft

… der schwarze Kontinent ruft

Urlaub muß geplant werden – mit dieser Problematik wurde ich mal wieder so aus dem kurzen Halt heute abend überfahren.

Nun brauchen wir bis Ende des Monats den Zeitraum des nächsten Jahres, wann selbiger über die Bühne gehen soll – und für uns heißt die Frage : Wo geht es hin ? Letzteres ist ja gar nicht so einfach : Ich konnte mich die letzten Jahre immer behaupten und habe meinen Wasserurlaub am (im) Roten Meer mehrere Jahre in Reihenfolge durchsetzen können. Wir haben uns dieses Meer aber bereits von allen Seiten und von unten / oben angesehen, haben ringsherum mehrere "Herbergen" von innen gefilmt, sind durch die Zeugnisse der alten ägyptischen und jüdischen Kulturgeschichte gewandert – was also nun ?

Jetzt werde ich mich wohl der geballten Frauenpower beugen und einer Landparty zustimmen müssen ! Wenn ich es aber richtig sehe : Von Kenia aus kann man doch beides – Tauchen und Safari ?!

Mal sehen, zu welchem Beschluß der Familienrat am Sonntag mit meiner Stimme kommt.

Wichtige Tagesereignisse

Wichtige Tagesereignisse

Nun ist sie gewählt (die Bundeskanzlerin) – da es aber auf Grund meiner Erfahrung der vergangenen Jahre als Bundesbürger (jo – ich bin auch schon über 15 Jahre hier dabei ) für die Masse eh egal ist, wer die teuren Dienstreisen mit den Airbussen macht, ist mir dieses Ereignis trotz der Tatsache, daß sie (die Medien) es mir alle unter die Nase rieben, ganz doll schnuppe !

Grund für diese Einstellung : Die SPD hat sich ja in den zwei Regierungsperioden zu einer Partei entwickelt, die der CDU im sozialen und außenpolitischen Bereich erfolgreich den Rang als Vertreterin der Großkonzerne streitig machte. Die CDU war eigentlich an vielen Stellen innerlich für die SPD-Vorlagen – mußte aber offiziell gegen die SPD-Politik sein, weil sie in ihrer Rolle als Oppositionspartei ganz einfach diesen Standpunkt einnehmen mußte (von ihrem Politikverständnis her) –

det is wie mit de Vorschläje von diese PDS in de Brandenburger Landtach – SPD und CDU müssen erst immer jeegen jeeden Vorschlag von denen sein – um ihn denn später als eijeenen aus de Schublade zu holen.

… und deshalb gibt es für mich wichtigere Tagesereignisse, als diese Wahl mit den Gegenstimmen aus der eigenen Reihe … es hat sich ja nichts geändert …

Sonntag zum Austuckern

Sonntag zum Austuckern

Nach dem gestrigen Filmereignis in Familie : Man kann ihn sich ansehen. Es ist aber nicht unbedingt notwendig, in überschwenglicher Art (schreiend wie irre über die Straße laufend ) seiner Begeisterung Luft zu machen. Es gibt andere Filme, die bleibendere Eindrücke hinterlassen !

Heute in der Frühe das ging ab wie Schmidt´s Katze – ohne Probleme alle Updates ! Also war auch der heutige Tag Erholung pur ! Da konnte mich nicht mal die Entrüstung einiger Politiker stören, daß die Amis (konkret ihre CIA) Gefangene zum Foltern nach Osteuropa fliegen – siehe folgenden Link. Für die CIA ist diese ganze Sache ja auch nur ein "peinlicher Vorfall" – nicht das Foltern – sondern, daß es raus kam !!! (siehe Link)

Ist das wirklich für irgendjemanden etwas generell Neues ?

Zeit am Wochenende

Zeit am Wochenende

Der Tag heute war endlich mal wieder einer derjenigen, wie ich sie mir wünsche : Ruhig und besinnlich (kleiner Einkaufsbummel durch einen Elektronikmarkt am Vormittag), mit angenehmen Begegnungen (auf dem Parkplatz des Südring-Centers : Mein Herr, Ihre rechte Bremsleuchte ist defekt ! – für mich der sofortige Anlaß, meine Werkstatt in Zossen mal wieder heimzusuchen und ihnen 4,32 € für zwei Lampen zu übergeben – mit Wechsel durch den Meister – muß man ihnen lassen : Service wird dort nicht nur in der Werbung groß geschrieben !), ohne Hektik und große Überraschungen (nur dieser alte ICQ-Client ist mir am Nachmittag zum wiederholtem Male abgestürzt – diesmal gleich mehrmals in einer Unterhaltung mit dem Erich Voigt – also habe ich auf die Schnelle die aktuelle Version installiert), mit etwas Bewegung an der frischen Luft (zwei Hinkebeine – Tochter und ich auf dem Naturlehrpfad um den Blankenfelder See) und einem Gläschen Wein vor dem Abendbrot in ganzer Familie (fünf Leutchen um den großen Tisch in der Küche, die sich auf warmen Kartoffelsalat stürzen).

Wenn dann der Film auf der DVD ("Per Anhalter durch die Galaxis") noch hält, was sie in der Werbung versprechen – dann war es ein gelungener Samstag und ich kann frohen Mutes dem Abschalten und Updaten der Firewall in der Firma am Sonntagmorgen entgegen sehen !

Mal sehen, wie die Stimmung danach morgen noch so ist !

Geld kontra Tradition

Geld kontra Tradition

Weihnachtsmarkt – und kein Ende ! – so könnte man die gegenwärtigen Bemühungen umschreiben, in einigen Städten und Gemeinden die Saison der Weihnachtsmärkte vor dem Totensonntag zu eröffnen.

Die in Deutschland beheimateten Kirchen kritisieren diesen "Sittenverfall". Ich persönlich bin auch gegen diese ständige Erweiterung der Weihnachtszeit – oder besser : gegen die zeitliche Ausdehnung der vorweihnachtlichen Bräuche. Es verflacht alles immer mehr – das Besondere der Vorweihnachtszeit mit ihren kleinen Heimlichkeiten und besonderen Gebräuchen wird seines Zaubers beraubt – Stollen gibt es ja schon Ende September ! Alles wird auf die Frage der Konsumtion reduziert – und da können die Kirchen wettern, wie sie wollen : Ein Wochenende mehr Weihnachtsmarkt ist ein Wochenende mehr Umsatz !

Wie war das früher schön – Advent in Familie : Draußen dunkel und kalt, in der Wohnstube wird die erste Kerze angezündet, das Räuchermännchen verbreitet seinen Duft, ein Glas Glühwein für die Erwachsenen (die Kinder eine alkoholfreie Bowle) – im Fernsehen ein Märchenfilm ! Vielleicht bin ich zu romantisch veranlagt – aber Weihnachtsdinge ab Oktober in den Läden sind mir in jedem Falle zu früh !!!

Merke also : Wo das Geld die Regeln setzt und bestimmt, da hat die Tradition nichts mehr zu sagen (schon gar nicht, wenn sie den Einnahmen kontraproduktiv entgegensteht) !!

Großer Wohnungsputz

Großer Wohnungsputz

Das waren Tage – endlich ist ein Ende abzusehen ! Sie waren angefüllt mit hausgemachtem Streß : Winterumstellung des eigenen Dominiziels. Das schlimmste für mich sind dabei immer die Gardinen. Runter geht es ja noch – aber dann das Zeug wieder ran an die Klipser – einfach grauenhaft, wenn die Feuchtigkeit Dir den Rücken runter schleicht ! Ist aber so gut wie überstanden !

Nächsten Montag kommt der Adventschmuck dann in die Fenster und Zimmer – dann kann die Weihnachtszeit mit ihren angenehmen Seiten kommen : mit den unverwechselbaren Düften von frischem Gebäck und Glühwein ; mit den angenehmen Überraschungen, die man sich gegenseitig bereitet.

… nach dem 11.11. …

… nach dem 11.11. …

Vorbei ist er – der 11.11. ! Er wird in der ganzen Welt als Beginn der närrischen Zeit begangen ! Die Fröhlichkeit (und manchmal auch der Schwachsinn) regiert – es ist der Beginn der fünften Jahreszeit !

Wer mich näher kennt, weiß, daß es schon immer auch für mich ein bedeutsames – besser vielleicht – frohes persönliches Datum war ! Solange ich denken kann, verbindet sich dieses Datum mit meiner Mutter ! Nun ist sie schon viele Jahre nicht mehr – trotzdem hat sich dieses Ritual des um 19 Uhr das Glas erheben und mit ihr trotz großer Entfernung (manchmal waren es tausende Kilometer) auf ihren Geburtstag anzustoßen, bei mir erhalten.

Es ist schön und richtig, wenn man sich der Menschen erinnert !

Ob es in 30 Jahren noch jemanden gibt, der am 11.11. im Geiste das Glas mit mir erheben und anstoßen wird ?

Rot sehen und was nun ?

Rot sehen und was nun ?

Wie jeden Tag auf dem Wege zur Arbeit (nach Verlassen des S-Bahnhofes Tiergarten) stand ich auch heute wieder an der Ampel – vierspurige Fahrbahn, getrennt durch eine Fußgängerinsel in der Mitte.

Morgendlicher Berufsverkehr – viele loslaufende irre Mitbürger das "Rot" nicht akzeptierend und genausoviele idiotische Autofahrer bei schon tiefroter Ampelanzeige für sie noch schnell mal Gas gegeben. Erstere werden ja durch das von ihnen provozierte Auswahlverfahren in ihrer Zahl weniger – letztere bringen irgendwann einen ihrer Mitbürger um !

Für mich ein Zeichen dieser Gesellschaft : Jeder muß unbedingt der Erste sein – ohne Rücksicht auf Verluste und den Nachbarn !! Alle anderen sind Nichtskönner – weil nicht erfolgreich ! Und wenn es mal nicht klappte (und zum Beispiel auf der Motorhaube endete), dann hat der wohl Pech gehabt – aber bei nächster Gelegenheit wird es wieder versucht (wenn er denn noch kann) !

…. bundesdeutsche Gesellschaft live und in Farbe ….

Rachefeldzug im Bundestag

Rachefeldzug im Bundestag

Wer wurde da heute mit dieser Abstimmung im Bundestag eigentlich vorgeführt ? Lothar Bisky oder der Bundestag selbst ?

Da gab es doch Mitglieder dieses Hauses, die ihre Gegenstimme damit begründeten, daß ein Parteivorsitzender nicht genug Zeit für seine Verpflichtungen als Vizepräsident des Bundestages hat. Na ein Glück, daß diese Einsicht in der schwarzen Partei jetzt schon publik gemacht wird : Da hat Angela Merkel ja noch etwas Zeit gewonnen, den CDU-Parteivorsitz vor der Kanzlerwahl loszuwerden !

Aber es ist eine Tatsache : Die Mehrheit der im Bundestag sitzenden Abgeordneten des deutschen Volkes kann sich mit dem Wahlergebnis der Linken (noch) nicht abfinden. Statt (demokratisch) zu akzeptieren, sind sie dabei, ihre Wut darüber an den Wählern mit dieser (Lach)Nummer abzulassen !

Zitat von Gregor Gysi : "Ich weiß, daß die Biografie von Lothar Bisky auch Schwächen hat. Die erste besteht darin, daß er in der Jugend nicht "Mein Kampf" von Adolf Hitler gelesen hat. Die zweite, daß er nicht in die NSDAP eingetreten ist und die dritte, daß er nicht politisch im Goebbels-Ministerium gearbeitet hat. Hätte er diese Voraussetzungen erfüllt wie Kurt-Georg Kiesinger, dann hätten Union und FDP gesagt : Er kann Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden." (Anmerkung für die in der Geschichte der Bundesrepublik nicht so bewanderten : K.-G. Kiesinger war Bundeskanzler in der Großen Koalition 1966-69)

Schuster bleib bei Deinen Leisten !

Schuster bleib bei Deinen Leisten !

Im Rückblick auf den heutigen Tag kann ich sagen : Micha – Du wurdest mal wieder geweckt ! Kurz und schmerzlos auf den Boden der Realität runter geholt.

Der Morgen begann für mich in einer der Firmenküchen mit dem Anblick eines im Innern zugewucherten Kühlschrankes. Man konnte zwar die einzelnen Behältnisse noch unterscheiden – das war aber auch schon alles ! In den unterschiedlichsten Farbvarianten schillerte es von Grün über Blau bis Schwarz – es kroch schon innen die Tür hinauf – alles andere war wie durch einen Teppich abgedeckt !

Ich fühlte mich noch so fit – der Brechreiz war tapfer bekämpft worden – es sollten auch alle anderen an diesem erbaulichem (aufbauendem) Anblick teilhaben ! In einer Rundsendung lud ich zum Verweilen ein .

Am Nachmittag wurde ich dann belehrt, daß ich mich nur um meinen Kram kümmern soll und in Zukunft es unterlassen soll, auf Mist, der schwer abzustellen geht, hinzuweisen. Zuerst war ich echt sauer darüber : Ich hatte eigentlich damit gerechnet, daß alle sagen : Endlich wird dieses Verhalten mal angeprangert ! (Haben viele zwar auch gesagt – aber Entscheidungsträger waren anderer Meinung.)

– Nun gut – es ist halt gekommen wie es ist ! – Jetzt ist mir auch klar, warum sich viele nur um sich selbst kümmern : Es ist einfacher – man eckt nicht an !

Lehre aus dem Ganzen : Bundesbürger Michael ! Kümmere Dich nicht um Dinge, für die Du kein Geld bekommst !