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Kategorie: Allgemein

Wochenmitte

Wochenmitte

Eine hinter der vorgehaltenen Hand vorgebrachte Beschwerde eines "Familienmitgliedes" : Einer wollte Robby zum Rauchen verleiten – der konnte damit aber nicht so richtig was anfangen. Jetzt habe ich das Problem, daß ich ihm am Wochenende beibringen darf, was Rauchen bedeutet. Ich bin ja schon einige Jahre davon weg – darum habe ich nicht früher daran gedacht – Du Schlingel, Du ! Er wird Dir keine Zigarette abnehmen – das garantiere ich !!!

Ich bin etwas eingespannt auf Arbeit – es ist mal wieder die Situation eingetreten, in der du so verschiedene Leute beobachtest, wie sie ernsthaft versuchen, barfuß im Sand Funken zu schlagen ! In manche Schädel bekommt man nicht hinein, daß ständig 120 % nicht möglich sind – das schafft weder eine Maschine noch ein Mensch ! Spätestens, wenn sie selbst flach liegen, werden sie es merken. Interessant für mich sind in diesem Zusammenhang auch immer die Vertreter der These, daß die meisten Krankschreibungen getürkt sind. Ich habe einen kennen gelernt, der führte Aussprachen in der Firma mit Leuten durch, die nach Operationen wieder zur Arbeit kamen – in der Richtung : Wie ist ihr Gesundheitszustand, wird das wieder vorkommen usw. Sie wurden psychologisch regelrecht bearbeitet und dann war er selbst krank : Ich fragte die Vorstandsassistentin, was er denn habe. Sie meinte, er habe angerufen – er fühle sich nicht so – Erkältung mit Schnupfen ! (kein Kommentar weiter)

Weil ich gerade bei der menschlichen Leistungsfähigkeit bin : Wie schnell muß ein Motorradfahrer auf einer innerstädtischen Straße sein, um beim Zusammenstoß mit einem ihm im Wege stehenden PKW erst nach 100 m (in Worten : einhundert Metern) wieder Bodenberührung mit seinem Körper zu haben ? Kann man sicher ausrechnen – hab ich aber nicht getan, als ich davon in den Nachrichten hörte. Mir reichte die Information, daß der mir nicht mehr begegnen würde – egal wo ich bin !

Um Abstand zu gewinnen, hier eine andere Rechenaufgabe :

Stellt Euch vor, ich hätte eine Rechnung über 450 € auf der Post zu bezahlen. Ich habe aber kein Geld – also gehe ich zu zwei Kollegen und pumpe mir je 250 € – dann habe ich also 500 € zusammen. Jetzt gehe ich auf die Post und bezahle die 450 €, dann habe ich noch 50 € übrig. Ich gehe nach Hause und lasse 30 € dort, 20 € nehme ich mit. Mit diesem Geld gehe ich zu den zwei Kollegen und gebe jedem 10 €, dann schulde ich also jedem noch 240 €.

240 und 240 = 480, und zu Hause hab ich noch 30 €, zusammen macht das 510 €. Ich habe also 10 € plus ? !!

Keine Ahnung, wie das möglich ist………. könnte eine neue Einnahmequelle werden !

PS : Ich weiß es natürlich – kommt Ihr auch drauf ?

Hipp und das wahre Denken des Geldes

Hipp und das wahre Denken des Geldes

Diese Zeit mit ihren unterschiedlichen Meldungen. Gestern war es noch lustig :

  • Ramona : "Du, eben brachten sie in den Nachrichten, daß es einen neuen Computervirus gibt, der den Leuten das Bankkonto leer räumt. Wußtest Du das schon ?"
  • Ich : "Kenne ich – mal nennt er sich Finanzamt, dann wieder Ehefrau !"

Danach konnte ich zwei Stunden weiter hier programmieren – es gab keine Ablenkung mehr.

Heute wurde ich zutiefst nachdenklich gestimmt :

Ab wann ist ein Mensch nichts mehr wert ? Ab 70 ? Dann hätte Herr Hipp nur noch drei Jahre, in denen sich die Ärzte um ihn kümmern müßten ! Doch Baby-Hipp wird wohl nicht an sich gedacht haben, als er äußerte, daß man in Zukunft wohl darüber nachdenken wird, ab welchem Alter "man die Menschen lieber sterben läßt – weil sie die Wirtschaft belasten".

Ich kann seine Einstellung verstehen : An den Alten verdient er ja nichts mehr – schließlich produziert er Babybrei und nicht Altenpudding ! Es sei mir aber dennoch die Frage gestattet : Was ist mit einer Gesellschaft los, die so etwas hervorbringt ?

Der April im 100-jährigen Kalender

Der April im 100-jährigen Kalender

Das sagt der 100-jährige Kalender zum Monat April :

"Der April ist von Anfang an etwas wärmer, aber er bringt auch mehr Nässe mit. Trübes Regenwetter um Ostern herum wird nur durch einige Aufheiterungen unterbrochen. Später ist es noch unbeständiger und frostiger. Die Wärme setzt sich nur zögernd durch. Regenfälle nehmen zu.

Bauernregel : Wenn es am Karfreitag regnet, ist das ganze Jahr gesegnet."

Den gestrigen Tag mit seinen Wetterkapriolen habe ich mir ja noch gefallen lassen. Das das heute aber so weiter gehen soll (laut gestrigem Wetterbericht) …. Aus lauter Trotz diesem Wetter gegenüber werde ich morgen gleich einen Termin mit der Werkstatt machen und am kommenden Samstag die Sommerräder anbauen lassen. Und wehe der Sommer kommt dann nicht !

Heute hatten wir bis jetzt Glück : Die Runde durch den Wald bei strahlendem Sonnenschein. Die paar Pfützen unterwegs waren zu überspringen – leichtfüßig, wie ein etwas zu schwer geratener Ballettänzer es mit guten Haltungsnoten halt so zustande bringt.

Gestern habe ich mir um 22 Uhr (allein vor der Wohnzimmerglotze sitzend ) den ersten Teil einer fünfteiligen Filmreihe angesehen, die ich als Jugendlicher erstmals in Belling Anfang der 70er Jahre im Kino sah : "Der Feuerbogen" (Und wer kennt den Namen dieser in der ganzen Welt gelaufenen Filmreihe ? – gibt einen Preis für den richtigen Eintrag in den Kommentaren !!!! ) Hätte gar nicht gedacht, daß es diese Reihe auch auf DVD gibt. Herzlichen Dank an Martin nebst Familie für das Ausborgen

Jetzt muß ich nur noch meine Familie überzeugen, daß die restlichen Teile zur bürgerlichen Normalzeit über die Wohnzimmerelektronik flimmern können … Nicht, daß ich wieder auf Mitternacht ausweichen muß

o1. April

o1. April

Dieses Datum ist in der Vergangenheit in der Familie Günther immer dadurch gekennzeichnet gewesen, daß die Mitglieder der Familie durch die Bank weg durch mich in den April geschickt wurden. Beinahe hätte ich es heute vergessen : Hat aber doch noch wie immer sauber geklappt. Sieg auf der ganzen Linie !!!

Gestern schaffte ich es noch – nach der Sendung auf dem MDR "Elefant, Tiger und Co" (kommt jeden Freitag – meine Stars sind die Erdmännchen) in der ADAC-Zeitung etwas zu blättern. Die auch dort mittlerweile überall zu findende Werbung interessiert mich ja weniger – manchmal findet man aber ganz geistreiche Zuschriften. So wie die eines Herren aus Neunkirchen-Seelsch zum Thema "Lichtpflicht am Tage" : "Wer tagsüber bei guter Sicht einen sich bewegenden, unbeleuchteten Gegenstand übersieht, sollte erwägen, das Haus zukünftig nur noch mit Betreuung zu verlassen."

Blödes Wetter heute. Ich habe vorhin die Autobatterie zum Laden ausgebaut (mache ich immer im Frühjahr und Herbst) und wollte danach noch eine Runde durch den Wald drehen – da fängt es an zu regnen ! Den ganzen Vormittag war es schön – aber man erwischte mich und ich wurde zum Hausputz eingeteilt (lies sich nicht verhindern). Jetzt habe ich die Liste abgearbeitet und es regnet !

Das ist ja sowas von gemein – muß ich mir wieder ein freies Zimmerchen suchen …..

Trinkgewohnheiten und Schulkatastrophen

Trinkgewohnheiten und Schulkatastrophen

Bin gerade vom Getränkemarkt wieder rein – das Überleben der Familie für die nächste Woche ist gesichert (da ja niemand am Wasserhahn lutschen soll ) ! Dabei ging mir so durch den Kopf : Dadurch, daß ich in der Firma vom Mineralwasser über diverse Säfte bis zum Kaffee alles frei habe, lebt es sich doch etwas sparsamer – wenigstens 10 € jede Woche gespart (Ja nicht neidisch sein – da werde ich noch reich und merke es gar nicht !) Dabei trinke ich weder Cappuccino noch sonst was Kaffeeartiges seit ich vor Jahren aufgehört habe zu rauchen (nur früh zu Hause zwei Tassen Kaffee auf eigene Kosten – ohne was im Magen mag ich nicht aus dem Haus gehen) – sonst würde ich ja noch viel mehr sparen !

Das letzte Mal aus dem Haus mit leerem Magen war wohl vor fast 30 Jahren in Jena – das Hotel hatte früh um 6 Uhr noch kein Frühstück. Die 20 MDN für das Zimmer wurden mir gesponsort – wie immer fehlte mir das Bargeld (daran hat sich bis heute nichts geändert) – und trotz ausgehändigtem Scheck an den Sponsor sind sie nie von meinem Konto abgebucht worden. Ob der Scheck wohl noch existiert ? Die Frage kann nur eine Person beantworten …. und da weiß ich nicht mal, ob es sie noch gibt – und wenn : Wo ? Ob da eine Umfrage unter der Leserschaft weiter hilft ?

Aus aktuellem Anlaß : Habt Ihr gestern die Berichte der unterschiedlichsten Sender über die Rütli-Schule in Berlin gesehen ? Hier einige Zitate aus dem Brief der Lehrer an die Öffentlichkeit : "Das Verhalten der Schüler ist menschenverachtend. …. Türen werden eingetreten, Knallkörper gezündet, Bilderrahmen von den Wänden gerissen. … Die Stimmung ist geprägt durch Aggressivität und Respektlosigkeit Erwachsenen gegenüber. … In vielen Klassen wird der Unterrichtsstoff total abgelehnt."

Die Zukunft der Bundesrepublik … 

Ein Glück, daß nicht alle so sind : Deshalb freue ich mich auf den 29.04. in Pasewalk und auf das jetzt beginnende Wochenende …

Anmerkung (01.04.2006) : Auf Grund eines Telefonates hier die Antwort, wie sie wahrscheinlich ein alter Schulkamerad (jetzt in Züssow lebend) ausdruckstark (wie immer) zu dem Jena-Ausflug geben würde : "Ihr geilen Zippen und Böcke – ich war tatsächlich alleine in dem Hotelzimmer !!"

Echtes Rechnungs-Zahnweh

Echtes Rechnungs-Zahnweh

Aua – aua : Mir tut die ganze Gusche weh ! Die Tränen stehen mir in den Augen ! Und das nur, weil ich heute die Rechnung meines Lieblingszahnarztes ausgehändigt bekommen habe. Ich habe die Sprechstundenhilfe gefragt, ob es meiner Gesundheit nicht zuträglicher wäre, den Briefumschlag ungeöffnet hinter Glas im Wartezimmer auszuhängen. Sie meinte dann aber, das wäre ihrer Gesundheit abträglich – also habe ich ihn mitgenommen. Aufgemacht habe ich ihn erst zu Hause (zuvor hatte ich mir schnell noch eine warme Konjacke angezogen – danach brauchte ich einen Kräuter, weil mir schlecht war) – jetzt sitze ich hier und ärgere mich darüber, daß ich damals den Werbern für ein Zahnarztstudium in der UdSSR nicht nachgegeben habe (ich konnte kein Blut sehen – wenn ich damals schon gewußt hätte, was ich in meinem Leben an Dingen noch sehen würde : Ich hätte mich überwunden und wäre heute Zahnarzt ! )

Aber so sitze ich heute auf der Seite der Kasse, die zahlen muß ! Gleich wird mir wieder ob der Summe schlecht – wo ist meine warme Konjacke ?

Standortfragen

Standortfragen

Es ist der ganz normale Rinderwahnsinn : Der Tag müßte 30 h haben und nachts brauche ich Licht ! Da rüstet man eine Büroetage netzwerktechnisch plus entsprechender Computerarbeitsplätze in einer Entfernung von 10 Autominuten zur Firma aus – aber nach Möglichkeit soll das alles ohne Verlassen des eigenen Büros passieren, weil sich ja da auch noch die Arbeit stapelt und an der Tür die Leute mit gezogener Wartenummer in der Schlange stehen. Und dann ist ja auch noch der Mittwoch der beständige wöchentliche Einkaufstag der Familie – also heißt es, pünktlich zu Hause zu sein, damit die Konjunktur auch mit meinem bescheidenem Beitrag angekurbelt wird. Manchmal frage ich mich ernsthaft, wie das alles so in die Reihe zu bringen ist !? Vielleicht war die Armeezeit doch nicht ganz umsonst ! Denn eins ist Fakt : In einer Funktechnischen Kompanie der NVA mußte man zum Überleben organisieren, planen und reagieren können – genauso wie auf einem U-Boot. Und manchmal kamst Du – im Gegensatz zu denen dort auf dem Boot – sogar an die frische Luft ….

Aber egal – der heutige Tag ist Geschichte – alles funktioniert – die Leute haben mich nicht geschafft und ich darf mich erholen und mein Buch weiter lesen : Konstantin Simonow "Die Lebenden und die Toten", erster Teil der Trilogie – habe ich mal wieder am Sonntag aus dem Bücherschrank hervorgekramt.

… und jetzt verziehe ich mich auch darum gleich in meine Leseecke – drei Seiten will ich wenigstens noch schaffen, ehe ich

Frühling

Frühling

Es ließ sich heute nicht leugnen : Der Frühling wummerte an die Tür und sie wurde aufgemacht ! Bis Mittag war beim Blick aus dem Fenster zwar noch der Regen das, was man sofort unangenehm wahrnahm – aber danach kam die Sonne und mit ihr Temperaturen, die mir beim Nachhauseweg zum S-Bahnhof Tiergarten schon etwas den Schweiß unter der Jacke und dem Pullover den Rücken runter trieben. Aber da an der Daimler-Zentrale am Landwehrkanal immer ein Lüftchen weht, habe ich mir das Ausziehen der Jacke nicht getraut – wollte mir ja kein Schnüpfchen holen. Bin aber gespannt, wer sich nicht zurückhalten konnte und in spätestens 3 – 4 Tagen flach liegt und sich über´s Wochenende kurieren muß.

Fazit zum vergangenen Wochenende : Es war in Bezug auf meine Musiksammlung doch erfolgreich : Bis auf 6 Titel habe ich zu allen mir bisher eingefallenen und eingetragenen die Texte zusammen – war eine Heidenarbeit, bin aber mit mir zufrieden !

Heute abend gab es "Rapunzel" im Fernsehen – das fällige Märchen für diese Woche und mir stellte sich nach mehr als 40 Jahren heute die Frage : Was ist eigentlich Rapunzel für ein Kraut ? Wo wächst das Zeug ?

Regen in der Nacht …

Regen in der Nacht …

Regen in der Nacht, mir ist so als fiel er nie so sacht ….

1968 hat das Michael Hansen gesungen und vergangene Nacht hat das mal wieder meine Vorstellungen von der Gestaltung des heutigen Vormittags über den Haufen geworfen. Ich war kurz hier auf der Wiese (beim Weg zur Mülltonne und zurück) und fand bestätigt, was ich schon beim Blick aus dem Fenster ahnte : Platz nicht bespielbar oder auf mich zugeschnitten : "Micha – vergiß heute Deinen Waldlauf !" Am Freitag habe ich mich ja – enthusiastisch wie ich manchmal so bin – in das Abenteuer eines Modderlaufes gestürzt. Danach hagelte es seitens der "Regierung" Schelte und ich mußte in die Waschmaschine – äh, unter die Dusche ! Heute lassen wir es darum mal … (Ich werd mir doch nich den Sonntag verderben ! — Rechtschreibfehler beabsichtigt)

Es hat auch was Gutes, dieses Wetter : Ich komme mal etwas weiter mit meinen Musikhits – habe gestern schon einiges erneuert und erweitert und heute kann es weiter gehen ! Erstaunlich, welche schönen und melodischen Titel es doch in der Vergangenheit so gab ! Wahrscheinlich spielt man deshalb die Musik der 60er und 70er verstärkt im Radio rauf und runter. Für die Berliner Ecke empfehle ich "Antenne Brandenburg"

Gerade beim Füttern verzogen die Meerschweinchen ihre Guschen : Ob man meinen Besuch beim Griechen gestern abend noch riecht ? Knoblauchbrot – das mochte ich schon als Kind zu Hause sehr gerne (Meine Mutter legte immer Brotscheiben auf die gußeiserne Platte des Küchenherdes – wenn sie tiefbraun bis schwarz waren, wurde eine Knoblauchzehe darauf verrieben und etwas nachgesalzen – einfach lecker ! Danach roch noch jeder zwei Tage lang, was du gegessen hattest !

Egal – ich komme heute eh nicht weiter aus dem Haus …