Winterausklang in Thüringen
Wie die letzten Jahre jedes Mal – schon als Tradition unsererseits – fuhren wir auch diesen Februar wieder nach Oberhof mit der Absicht, den Winter in über 800 m Höhe in voller Pracht zu erleben: Schnee und Schnee und Schnee! 
In gewissem Sinne gelang es uns! Bei der Ankunft war es so, wie ein „Flachlandtiroler“ es sich wünscht: Überall weiß und die Temperaturen waren für meine „Kurzhaarfrisur“ nur unter der Pelzmütze erträglich. Darum ging es auch gleich nach dem Einchecken in unserem „alten“ Konsum-Hotel in das Zentrum der Stadt zu einem zünftigen „Glühwein mit Schuß“.
Auch vor dem „Panorama-Hotel“, an dem bewußten Bäumchen, welches schon etliche Jahre für ein Foto als Dekoration herhalten durfte, lag ausreichend Schnee! Nur stand mal wieder kein Schneemann an meiner Seite!
Zum Abendessen „stürmten“ wir dann auch wieder den „Waldschrat“, dessen Personal uns auf Anhieb wieder erkannte und uns wie alte Freunde willkommen hieß! Tja – wir haben uns wohl in der Vergangenheit immer ordentlich verhalten! ![]()
Im Konsum-Hotel gab man sich jede Mühe – wie in der Vergangenheit auch immer – alles zu unserer vollsten Zufriedenheit zu organisieren und uns den Aufenthalt so angenehm wie nur irgendwie möglich zu machen! Letztendlich konnte das aber über den Personalmangel in verschiedenen Bereichen – zu meinem Leidwesen besonders in der Küche und der Bar – nicht komplett hinwegtäuschen. Die Bar – sonst immer ein Aushängeschild des Konsum-Hotels – war geschlossen und das Hotelrestaurant hatte zwei Ruhetage! Was macht ein Urlauber in einer solchen Situation? Er geht auf die Suche nach Alternativen! 
Und wir wurden fündig: Ein attraktives Hotel – „Schloßberg-Hotel“ – mit einem Restaurant (Abendessen super!), einem Schwimmbecken, mit Massagen- und Wellness-Angeboten und – ganz wichtig – einer Bar! Restaurant und Bar wurden durch uns ausgiebig getestet und für gut befunden! Wenn man sich das Foto links anschaut – ein ansprechendes Ambiente! Auch der Mojito – siehe rechtes Foto – entsprach geschmacklich dem Original, selbst getrunken in Havanna in Hemingways Bar „La Bodeguita del Medio“ ! Was will man also mehr? Wir werden also die Unterkunft bei der nächsten „Rentner-Freizeitgestaltung“ (Wie schrieb ich nach Berlin: „Rentner machen keinen Urlaub! Sie gestalten sich ihre Freizeit!“) in Oberhof in einem anderen Etablissement beziehen!
Die Zeit in Oberhof war – trotz dann einsetzendem Tauwetter – wie immer ein angenehmes Erlebnis! Mit einem wehmütigen Auge verabschiedeten wir uns von „unserem“ in der Vergangenheit doch liebgewordenen „Konsum-Hotel“!
Aber zumindest Oberhof wollen und werden wir treu bleiben!











