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Author: michael

Adventszeit – bald ist Weihnachten

Adventszeit – bald ist Weihnachten

 

Schon wieder ein Jahr rum – und was für ein Jahr! Die Einen barmen wegen der Hitze im Sommer und anderer Wetterauswüchse – kleben sich auf die Straßen! Die Anderen liefern Waffen und Munition gen Osten und halten nach wie vor wenig von diplomatischen Gesprächen – wie es auch schon Boris Johnson im März vergangenen Jahres demonstrierte! Noch Schlauere machen mit Sanktionen gegen Rußland die eigene Wirtschaft kaputt – wir nehmen doch von denen keine preiswerten Rohstoffe oder Energieträger!

So läuft es hier und jetzt!

Aber – trotz alledem beginnt die Adventszeit mit einem Lichtlein!

Möge das Licht der Weihnachtszeit viele Menschen (und nicht nur die Politiker) erhellen und endlich beginnen, den Menschen in der Welt – unabhängig von ihrer Religion oder ihrem Glauben – Frieden stiften!

…. das wünsche ich mir und uns allen von ganzem Herzen!

 

Ein „Stern“ wird demontiert

Ein „Stern“ wird demontiert

 

Vorgestern war es nun so weit: Ein bundesdeutscher „Stern“ (für die anders Sprechenden – ein „Star“) hatte seinen letzten Auftritt in einer von ihm über 150 Ausgaben moderierten Show im „Öffentlich-rechtlichen Rundfunk“! Thomas Gottschalk gab seinen Abschied – und das mit einem Kanonenschlag in den letzten Minuten der Sendung!

Aber der Reihe nach:

1. Ich bin kein Fan dieser Sendung und habe höchstens vor über 30 Jahren mal eine in Sonneberg beim Besuch der Habermanns in fröhlicher abendlicher Runde gesehen. Ich lese aber Rezensionen über alles Mögliche – auch über Fernsehsendungen!

2. In den letzten Jahren gab es fast nur positive Beiträge über ihn! Seine manchmal scheinbar nicht passenden Sprüche, seine eine professionelle Vorbereitung vermissenden Schnitzer und stellenweise fahrlässigen sprachlichen Ausrutscher wurden in diesen Beiträgen der Vergangenheit immer als das Vorrecht eines souverän agierenden Showmasters betrachtet und mit Humor durch die Rezensenten kommentiert.

Aber was ist nun los – plötzlich eine kritische Bestandsaufnahme seines Auftretens in seiner letzten Sendung, die ja in meinen Augen in Richtung einer Demontage dieses Sterns am deutschen Showmasterhimmels tendiert! Siehe dazu als ein Beispiel den Meinungsartikel von Steven Sowa auf T-Online —> T-Online zu „Wetten, das …?“

 

Und dann fiel es mir auf – siehe unten folgender Originalspruch des Delinquenten:

Und der zweite Grund ist natürlich der, dass ich ‒ und das muss ich wirklich sagen – immer im Fernsehen das gesagt habe, was ich zu Hause auch gesagt habe. Inzwischen rede ich zu Hause anders als im Fernsehen. Und das ist auch keine dolle Entwicklung.“

Wie denn …? Aber natürlich: Ist mir am Ende klar geworden! Im „Öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ und noch dazu in einer Sendung mit relativ hoher Einschaltquote publikumswirksam zu sagen, man könne hier nicht mehr das sagen, was man wirklich so denkt: Das geht doch schon mal gar nicht! Das kann man ihm nicht durchgehen lassen! Da wird dann halt das gemacht, womit man sich seit Corona gut auskennt: „Macht ihn nieder! Feuer aus allen Rohren auf den Nestbeschmutzer!“

Er verabschiedete sich an diesem denkwürdigen 25. November 2023 nicht als Showgröße, sondern als ein zaudernder, ewiggestriger Nörgler. Dabei rutschte er in eine Larmoyanz ab, die diesem Unterhaltungsabend nicht angemessen war.

(Obiges Zitat aus dem Meinungsartikel von Steven Sowa auf „t-online“)

Übrigens: Das fast am Schluß der Meinung von Steven Sowa verwendete Wort „Larmoyanz“ in Bezug auf die Abschiedsworte von Thomas Gottschalk war ein gut sichtbarer Versuch, jemanden lächerlich zu machen! Für die, die nicht im Internet die Bedeutung suchen wollen – es bezeichnet einen übertrieben sentimental erscheinenden Sprachstil zum Ausdruck von Überempfindlichkeit bis zur Wehleidigkeit, bzw. von ausgeprägtem Selbstmitleid.

Wehleidigkeit bzw. Selbstmitleid kann man dem Gottschalk nun wahrlich nicht nachsagen, oder?!

Aber hier gilt wie schon in der Vergangenheit:

Selber denken macht …!

 

 

 

Karl Jaspers über die Möglichkeit des Friedens

Karl Jaspers über die Möglichkeit des Friedens

 

Ich weiß nicht, wem der Name Karl Jaspers ein Begriff ist. Ich hatte ihn früher bereits gehört – konnte seine Person aber nie richtig einordnen! Durch Zufall stieß ich auf ein Zitat aus seiner Rede „Die Voraussetzung des Friedens“, die er 1958 anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hielt. Tja – damals wurden noch Persönlichkeiten gefunden und geehrt, die etwas Bedeutendes zu sagen hatten!

Friede ist nur durch Freiheit, Freiheit nur durch Wahrheit möglich. Daher ist die Unwahrheit das eigentlich Böse, jeden Frieden Vernichtende: die Unwahrheit von der Verschleierung bis zur blinden Lässigkeit, von der Lüge bis zur inneren Verlogenheit, von der Gedankenlosigkeit bis zum doktrinären Wahrheitsfanatismus, von der Unwahrhaftigkeit des einzelnen bis zur Unwahrhaftigkeit des öffentlichen Zustandes.“

Ob sich das gegenwärtig einer trauen würde, öffentlich zu sagen – selbst wenn er so denkt?! Da kann ich nur mit Kant feststellen:

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Auch dieser Philosoph wußte scheinbar damals schon: „Selbst denken macht wissend!“

Gedanken zum Demokratiebegriff

Gedanken zum Demokratiebegriff

 

Demokratie ist nicht, wenn alle die gleiche Meinung haben. Die Fähigkeit, andere Meinung zu hören und auszuhalten, ist die zentrale Voraussetzung für das Funktionieren einer Demokratie. Diese Fähigkeit ist  natürlich von jedem Bürger, viel stärker aber von Politik und Medien gefordert. Und genau an diesen beiden Verankerungen erodiert das Demokratieverständnis in Deutschland massiv. An den Verbotsforderungen wird deutlich, dass es in Deutschland an der Fähigkeit, andere Meinungen zu hören, sich mit ihnen auseinanderzusetzen  und sie auszuhalten, völlig fehlt.

(zu finden bei den „neulandrebellen“ in einem Artikel unter der Teilüberschrift „Parteiverbot statt Diskussion“)

… und was sagt Wiki?

Demokratie (von altgriechisch δημοκρατία dēmokratía Volksherrschaft) ist ein Begriff für Formen der Herrschaftsorganisation auf der Grundlage der Partizipation bzw. Teilhabe aller an der politischen Willensbildung.

… und aus dem oben erwähnten Artikel der „neulandrebellen“ ein weiteres Zitat:

Im Mittelpunkt des politischen Handelns in Deutschland stehen nicht die Interessen des Landes und seiner Bürger. Im Mittelpunkt der Interessen deutscher Politik stehen das Klima, die Ukraine und das transatlantische Bündnis. Das Wohl von Flüchtlingen und Migranten aus anderen Ländern ist den politisch Handelnden in Deutschland ganz offenkundig ein wichtigeres Anliegen als die Sorgen der eigenen Bürger. Kritik an dieser politischen Verirrung wird als rechts diffamiert und damit deutlich gemacht, dass man die Auseinandersetzung verweigert. Das ist fatal und totalitär.

Mach ich mich nun strafbar, wenn ich kritisch zu Entscheidungen der Bundesregierung stehe, die in meinen Augen mein Geld (denn das ist das Steuergeld!!!) nicht in meinem Sinne zum Nutzen des deutschen Volkes verwaltet, sondern im Interesse anderer verschleudert – denn diese Steuergelder, die sie dem Sozialstaat entzieht und weltweit in den Krieg steckt, fehlen ja nun wohl innerstaatlich an allen Ecken und Enden!? Wären sie nicht besser in der bundesdeutschen Infrastruktur, dem bundesdeutschen Gesundheitswesen und dem bundesdeutschen Bildungswesen eingesetzt? Bin ich mit meinen Ansichten nun ein Demokratiefeind und egoistischer Bürger dieses Landes? Gehöre ich zu einer Minderheit, die so denkt? Seltsam nur, daß ich diese Meinung – meine Meinung – in Gesprächen und Äußerungen überall in meinem Umfeld und sogar in Gesprächsfetzen auf der Straße wahrnehme!

Ersetzen in einer Demokratie Verbote inhaltliche Auseinandersetzungen oder ist das der Weg zur Diktatur, in der die Gedanken (Meinungen) vorgeschrieben und ausgerichtet werden?

Gedanken über Gedanken – Antworten darauf muß jeder wohl für sich selbst finden …

Selber denken macht wissend!

 

… etwas Allgemeines zum Krieg und dem Bericht darüber

… etwas Allgemeines zum Krieg und dem Bericht darüber

 

Wenn man heutzutage das Radio oder den Fernseher einschaltet und sich die Nachrichtensendung antut, kommt man an den Informationen zu den gegenwärtigen Kriegen nicht vorbei – sie sind allgegenwärtig – und vor allen Dingen muß man sich noch die propagandistischen Kommentare (versteckt in den Informationen und durch die suggestive Wortwahl) anhören bzw. ansehen!

Hier von mir zusammengetragen einige Fakten zur eigenen Urteilsfindung:

  • zum Begriff des Krieges:

Krieg ist ein nationaler oder internationaler Konflikt, bei dem die gegnerischen Parteien Streitkräfte, mehr oder weniger schwere Waffen sowie physische und psychische Gewalt einsetzen, um ihre politischen, wirtschaftlichen oder religiösen Ziele zu erreichen.

In der Schule (damals war’s) lernte ich, daß es bei der Beurteilung eines Krieges zwei Fragen zu beantworten gilt:

  1. Was ist die Ursache?
  2. Was ist der Anlaß?

Bezogen z.Bsp. auf den 1. WK ist die Ursache im Zuspätkommen des Deutschen Kaiserreiches bei der kolonialen Aufteilung der Welt und dem daraus sich ergebenen Bestreben des seit seiner Schaffung im Jahre 1871 wirtschaftlich zur Großmacht gewordenen Kaiserreiches nach Neuaufteilung der Herrschaftsbereiche weltweit zu sehen. Der Anlaß war dagegen im Prinzip profan und hätte in einem anderen Umfeld und einer anderen Zeit – wenn es nicht von allen Beteiligten so gewollt worden wäre – nie für einen Krieg zwischen Großmächten gereicht: Durch ein Attentat am 28. Juni 1914 wurden der Thronfolger Österreich-Ungarns Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg, bei ihrem Besuch in Sarajevo ermordet. Darauf erklärte Deutschland am 01. August 1914 Rußland den Krieg!

  • zum Begriff der Suggestion:

Der Begriff Suggestion wurde im 17./18. Jahrhundert eingeführt und bezeichnet die manipulative Beeinflussung einer Vorstellung oder Empfindung mit der Folge, dass die Manipulation nicht wahrgenommen wird oder zumindest zeitweise für das Bewusstsein nicht abrufbereit ist.

  • zum Begriff der Manipulation

Manipulation ist die gezielte Einflußnahme (Beeinflussung) auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen, z.B. durch Werbung oder durch politische Beeinflussung (Camelot-Projekt) mit dem Ziel, sie kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten.

In der Rhetorik bezeichnet Manipulation eine verdeckte Einflussnahme. Der/Die Sprecher:in* nimmt in seiner Rhetorik also gezielt Einfluss auf das Verhalten seines Gesprächspartners, um seine Mitmenschen zu überzeugen oder zu überreden.

So – und nun denkt einfach mal über die drei Punkte nach und wertet das, was Euch täglich in den Nachrichtensendungen geboten wird, entsprechend dieser drei Punkte!

Für die, die noch etwas zum Lesen benötigen, hier ein Link zu einem Bericht über eine Sprach-Anleitung für die Berichterstattung innerhalb der ARD —> hier der Link Die Kurzbeschreibung des Artikels kommt hier:

44 Seiten Sprachregelung der ARD zum Nahostkonflikt – ein unglaublicher Skandal

Man soll nichts dem Zufall überlassen und schon gar nicht dem Verstand der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So denkt offensichtlich die Spitze der öffentlich-rechtlichen und von uns Beitragszahlern bezahlten ARD. Mir liegt ein Papier vor mit dem Titel „Glossar Berichterstattung Nahostkonflikt. Zur internen Nutzung. Stand 18.10.2023“ – Dieses soll offensichtlich dazu dienen, die Journalistinnen und Journalisten der in der ARD zusammengeschlossenen Sendeanstalten auf eine der Sprachregelung entsprechenden Berichterstattung und Kommentierung zu trimmen. Albrecht Müller.

Wie war das noch mit der Suggestion und Manipulation?

Für die ewigen Zweifler: Ja nicht das glauben – alles Lüge! Russische und kommunistische Propaganda!

Für die des eigenen Denkens noch mächtigen und kausale Zusammenhänge erkennenden Mitbürger: Selber denken macht wissend!

 

 

Hat der Mann recht?

Hat der Mann recht?

 

1. Zitat:

In meinem Buch „Recherchieren“ habe ich geschrieben, dass sich die bürgerliche Öffentlichkeit gewandelt hat zu einer Zensur- und Denunziationsöffentlichkeit. Dieser Prozess ist nun vollzogen. Bürgerkinder in Redaktionen, die ausgesprochen ungebildet sind und lediglich die Vorurteile ihrer Klasse, also des gehobenen Bürgertums, unters Volk bringen wollen, maßen sich in purer Selbstermächtigung an, bestimmen zu wollen, wer am öffentlichen Diskurs teilnehmen darf und wer nicht. Sie haben offenbar keinen Begriff von demokratischer Öffentlichkeit. Dabei handelt es sich in meinen Augen um Journalisten-Darsteller, die deshalb den Mund so voll nehmen, weil sie sich ausrechnen können, dass sie selbst und ihre Gören nie an der Front landen. Sie schauen lieber den Ukrainern beim Verrecken zu und bedienen ansonsten ihre transatlantischen Karriere-Netzwerke. Ich wünsche diesen Leuten, dass sie mal 48 Stunden an der Front verbringen. Das wäre heilsam.

2. Zitat:

Hintergrund ist, dass seit 2020 – also seit Beginn der Coronakrise und dann fortgesetzt mit dem Ukraine-Krieg – an Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mindestens 49 ordentliche Professoren sanktioniert worden sind, weil sie von der staatlichen Propaganda-Linie abgewichen sind, und zwar in allen Fällen unter Umgehung rechtsstaatlicher Verfahren. Dazu gibt es eine wissenschaftliche Studie. Hier ist von Professoren die Rede, nicht vom akademischen Mittelbau oder von den Lehrbeauftragten. Insgesamt könnten wir also auf Hunderte, wenn nicht gar Tausende Fälle kommen. Die Universitäten wollen dieses Spiel, wie es sich auch gegen Frau Prof. Ulrike Guérot oder Herrn Prof. Michael Meyen richtet, weiter in einer Grauzone spielen. Ziel ist offenbar, ein Grundsatzurteil zu vermeiden und gleichzeitig weiter durch die Erzeugung von Angst bei Dritten vorauseilenden Gehorsam zu erzwingen. Ziel ist die Unterwerfung der Universitäten unter die staatliche Propaganda.

3. Zitat:

Die Universität Kiel, die sich bereits 1914 und 1933 als Kriegstreiber- und Sturmuniversität hervorgetan hat, hat meiner Ansicht nach aus ihrer Vergangenheit wohl nicht so viel gelernt. Und den Politikwissenschaftlern, bei denen ich als Lehrbeauftragter tätig gewesen bin, möchte ich einen Satz eines ihrer Nestoren, des linksradikaler Tendenzen unverdächtigen Prof. Karl-Dietrich Bracher, aus seinem Buch „Die deutsche Diktatur“ über die Entstehung des Nationalsozialismus ins Stammbuch schreiben: „Die Synkrisis des deutschen Geisteslebens mit der nationalen Revolution Hitlers war bestürzend nicht nur im Blick auf die Primitivität des Ideenkonglomerats, aus dem die NS-Weltanschauung gespeist wurde, sondern mehr noch durch die blinde Unterwerfung unter ihren betont unduldsamen Ausschließlichkeitsanspruch. Aber dies demonstrierte nur den Vorgang der Selbstgleichschaltung, der von Staatsrechtlern zu Nationalökonomen, von Historikern zu Germanisten, von Philosophen zu Naturwissenschaftlern, von Publizisten zu Dichtern, Musikern, bildenden Künstlern reichte. Untrennbar griffen Byzantinismus, Manipulation und Zwang ineinander.“

Die Zitate stammen aus einem Interview, das Patrik Baab den NachDenkSeiten unter der Überschrift „Der Journalismus taugt nicht mehr als Informationsquelle“ gegeben hat. Für Interessierte hier der Link zu dem Interview —> Link. Nun mag sich jeder selbst ein Bild des Geschehens um diesen Journalisten und Buchautor machen – wenn derjenige halt will!

Selber denken macht wissend!

 

Dietrich Bonhoeffer über die Dummheit bei den Menschen

Dietrich Bonhoeffer über die Dummheit bei den Menschen

 

Ich besuche gerne mir bekannte Internetplätze, um geistige Ergüsse (im meiner Meinung nach positiven Sinne) intelligenter und gebildeter Menschen zu finden, über die es sich in meinen Augen lohnt, einfach mal nachzudenken! So fand ich einen Artikel, der sich mit der Ansicht von Dietrich Bonhoeffer über die bei einigen Menschen vorherrschende ausgeprägte Dummheit beschäftigt.

Aber zuerst: Wer war Dietrich Bonhoeffer?

Dietrich Bonhoeffer war ein lutherischer Theologe, geboren am 4. Februar 1906 in Breslau, von den Nazis ermordet am 9. April 1945 im KZ-Flossenbürg. Er gehörte damit zu den letzten Widerständigen, die – in seinem Fall auf direkten Befehl Hitlers – getötet wurden.

Zu vielen Dingen machte er sich zu Lebzeiten Gedanken und hinterließ sie uns – und so auch zur Dummheit vieler Menschen!

„Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch –, und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseitegeschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.“

Und das nächste Zitat aus dem gefundenen Artikel mag jeder in seinem Umfeld ruhig sachlich auf den Wahrheitsgehalt prüfen:

Bonhoeffer beschrieb auch Unterhaltungen mit dummen Menschen. Er bezeichnete sie als äußerst stur, resistent gegen Argumente und gegebenenfalls sehr aggressiv. Er fügte aber auch hinzu, dass man bei derlei Unterhaltungen sich nicht des Eindruckes erwehren könne, die Dummen sprächen gar nicht für sich selbst, sondern sagten Dinge, die ihnen aufgetragen wurden, und zwar von denen, die zuvor von ihnen Besitz ergriffen hatten.

In dem Artikel steht noch mehr über die Dummheit bestimmter Menschen – wer neugierig ist, findet unter diesem Link den kompletten Artikel von Tom J. Wellbrock. Er ist Journalist, Sprecher, Texter, Podcaster, Moderator und Mitherausgeber des Blogs neulandrebellen.

Selber denken macht wissend!

 

Thüringen – immer eine Reise wert

Thüringen – immer eine Reise wert

 

Wenn zwei „Olle“ verreisen, dann nutzen sie natürlich die erstbeste Möglichkeit für eine Pause, um in ihrem Zielgebiet mal kräftig durchzuatmen! Der Haltepunkt „Neuhaus / Rwg.“ oben auf der Höhe des Thüringer Waldes am Rennsteig mit seiner herrlich gesunden Luft am Waldesrain gelegen – in jedem Fall ein lohnendes Plätzchen! Darum war es auch unsere erste Station zum Rasten bei unserem Trip mit Zielrichtung Oberhof. Für mich hingen an diesem Fleckchen und den 200 m im Umkreis eine ganze Menge Erinnerungen – schließlich lag dort rund 40 Jahre zurück die Übungswechselstellung der FuTK-512 – fast jedes Jahr meiner Zugehörigkeit zu dieser Einheit waren wir mit der kompletten Technik einschließlich „Gulaschkanone“ dort vor Ort – für alle Beteiligten eine anstrengende Bewährungsprobe! So haben für mich halt viele Orte in Thüringen ihre persönliche Geschichte …

Nach dieser Rastpause ging es über Steinheid – leider war die Straße durch den Ort Richtung Steinach gesperrt – und mit einem Besuch in Sonneberg dann weiter nach Oberhof. Wie immer in den letzten Jahren empfing uns das Konsum Berghotel dort sehr gastfreundlich – und diesmal sogar mit einem Maskottchen – damit ist nicht die Dame auf dem Foto gemeint! Es war etwas zugig – darum begannen wir dann auch wie immer mit der obligatorischen „Grünen Wiese“ (kennen wahrscheinlich nur gestandene DDR-Bürger) und einem „White Russian“!

Die Tage dort waren wie immer herrlich – der Ort selbst bietet viel – als Beispiel sei hier nur die Gaststätte „Beim Waldschrat“ genannt – deftige Thüringer Küche – ein „Muß“ in Oberhof! Nach dem ersten windigen, etwas herbstlichen Tag hatten wir dann eine warme spätsommerliche Woche, in der das Jacketragen zu einer warmen „Last“ wurde. Aber da es ja Mitreisende gab, die im Hotel den Wellness-Bereich unsicher machen mußten (mit diversen „Inka-Massagen“ und anderen Prozeduren am Körper), hatte ich Zeit und Muße, mal wieder meinem kleinen Wander-Hobby zu frönen! Die Gegend um Oberhof ist auch Ende September eine Wucht – und ich habe sie zu Fuß erkundet! Mit einem Mountainbike war es mir dann doch etwas zu gefährlich!

Hier ein paar Eindrücke von meiner „Wanderung“:

Fazit: Thüringen ist nicht nur im Winter eine Reise wert! — Aber das ist ja altbekannt ….

 

Das ist Regierungspolitik so richtig für das Volk in diesem Land

Das ist Regierungspolitik so richtig für das Volk in diesem Land

 

Vor einer halben Stunde wurde ich mit Tatsachen konfrontiert, die für mich neu waren – mich aber darin bestärkten: Diese Bundesregierung denkt nicht an das Wohl der Bevölkerung – vor allem nicht an die Leute, die hier noch ihre Geldmittel für jeden Monat einteilen müssen!

Der Fakt:

  1.  Ab dem ersten Januar 2024 erhöht sich die Straßenmaut für LKW um 85 % – und das nicht nur ab 7,5 t, sondern bereits auch für 3,5 – Tonner!!!
  2.  Ab dem ersten Januar 2024 erhöht sich die CO² – Steuer um 50 % (von 30 € auf 45 € pro Tonne CO²) – das gibt große Augen an der Tankstelle und nach der Gas- oder Ölrechnung bzw. der Betriebskostenabrechnung für Mieter!!!

Tja, meine Lieben – was denkt ihr wohl, was die gebeutelten Fuhrunternehmer, Handwerker und die mittelständischen Firmen damit machen werden? Ich persönlich denke, daß sie diesen Preisdruck nach unten an die letzten in der Kette weiter geben werden! Und das sind nun mal wir, die an der Kasse im Supermarkt plötzlich feststellen, daß ihr bis dahin gut gefülltes Portemonnaie (für die anders deutsch sprechenden Mitleidenden: Geldbeutel, Geldtasche, Geldbörse – ist alles das gleiche !) plötzlich von der Schwindsucht ergriffen wird!

Jetzt kommt etwas für die, die das Rechnen mit Prozenten noch verstehen: 19 % Mehrwertsteuer auf 185 € nach dem 01.01.2024 (oder auf 45 € – um bei den obigen Zahlen zu bleiben) ist in jedem Fall in absoluten Eurobeträgen mehr als 19 % auf 100 € bzw. auf 30 € (wie sie bis zum 31.12.2023 gezahlt wurde)! Denn nicht vergessen: Die Mehrwertsteuer kommt ja noch oben auf die Grundpreiserhöhung für Euch als Verbraucher drauf! Dadurch steigen die Preise und damit die absoluten Geldeinnahmen des Staates noch mehr – die Regierung braucht ja für das Umsetzen ihrer Beschlüsse auch mehr Geld! Schließlich will sie ja noch andere durchfüttern und mit Munition versorgen – und davon wird ja immer mehr benötigt!

Egal – der deutsche Michel verkraftet das!oder etwa nicht?

 

… heute vor 50 Jahren …

… heute vor 50 Jahren …

 

Der 27. August des Jahres 1973 war ein Montag. Am Sonntag – einen Tag zuvor – war ich in Pasewalk unterwegs: mich zu verabschieden von Freunden, vielleicht doch noch etwas Zerbrochenes kitten (ohne Chance !) und die vertrauten Straßen zu Fuß ablaufen! Dann, an dem eingangs erwähnten 27. so um 17 Uhr stieg ich im Bellinger Gasthof die Treppe in den ersten Stock hoch und klingelte wie abgesprochen an der Küchentür. Herr Hinz machte auf und ich trat ein. In der Küche stand schon etwas frei gerückt ein Stuhl, nach einem Wortgeplänkel zu meinem Ansinnen (was er ja kannte ) ging es los: Es fielen meine Haare unter seinen fachkundigen Händen auf den Fußboden – ich fühlte mich nackt, als ich wieder mit einem Fasson-Schnitt auf der Bellinger Dorfstraße stand!

So gegen 19 Uhr holte mich „Ralfi“ Völske mit unserem damaligen Tandemfahrrad zu Hause ab – ich verstaute meine (schwarze) Reisetasche auf dem Gepäckträger und wir machten uns auf den Weg nach Pasewalk zum Bahnhof, setzten uns in die Mitropa und tranken noch ein Abschiedsbier. Auf dem Bahnsteig gegen 21 Uhr traf ich mich mit Peter Houdelet, wir stiegen in den D-Zug nach Berlin und mein neuer Lebensabschnitt nahm langsam Konturen an – in meiner Tasche den Einberufungsbefehl, in dem festgeschrieben war, daß ich mich am 28. August 1973 bis 12 Uhr in Kamenz in der NVA-Dienststelle (Postfach weiß ich nicht mehr) zu melden habe. Wir beide trafen nach Zwischenstops in Berlin, Dresden und Arnsdorf am Vormittag in Kamenz ein – fanden auch die Dienststelle mit dem KDP-1 in der Macherstraße – und niemand wollte uns! Nach einer Stunde im Besucherraum war klar:

  1. Wir waren einen Tag zu früh angekommen – das WKK Pasewalk hatte den Einberufungsbefehl falsch ausgefüllt!
  2. Peter war in Kamenz gänzlich falsch – er mußte nach Bautzen!
  3. Ich war im falschen Objekt gelandet und mußte weiter zum Flugplatz – Objekt 3!

Wir verabschiedeten uns voneinander (ich sah ihn nie wieder – er lebt aber wohl noch!) und machte mich auf den Weg zum Objekt 3. Dort am KDP wußten sie schon, daß da einer zu früh kommt (laut der Planung in der OHS) – ich wurde in Empfang genommen und von meinem ersten Gruppenführer Gerhard Wilke in die Unterkunftsbaracke – mein neues Zuhause für die nächste Zeit – gebracht!

Und so begann mit diesem Tag ein Weg, der mich von Kamenz über Steinheid mit Abstecher nach Wladimir dann weiter nach Kalinin (heutiges Twer) schlußendlich nach Wünsdorf führte! Nach meiner Einschätzung keine schlechte Schule des Lebens – hier der Link zur kurz gehaltenen Wegbeschreibung vom Offiziersschüler 1. Lehrjahr bis zum Oberstleutnant – das formt den Menschen!

Ich würde den Weg sicher unter diesen, damaligen Bedingungen wieder gehen!