Eine sprachliche Perle über die SPD in der Gegenwart
„Unter der Reichstagskuppel sitzen ratlos die Sozialdemokraten und wissen nicht, warum sie seit Jahren eine Wahl nach der anderen verlieren.“
Zitatquelle —> siehe Link unten im Beitrag
Oft ist es so, daß man in Zeitungen Texte für die Allgemeinheit vorgesetzt bekommt, bei deren Lektüre man sich irgendwann die Frage stellt: „Was will der Schreiberling uns eigentlich damit sagen?“ Da wird mit Begriffen gearbeitet, nach Möglichkeit noch Anglizismen in den Text eingebaut – nur um intelligent zu wirken! Dabei drückt sich sprachliches Können intelligenter Menschen doch eigentlich hauptsächlich darin aus, daß man sich seiner Zielgruppe gegenüber mit seiner Wortwahl und in seinem Ausdrucksvermögen verständlich macht!
Ich fand meine oben dargelegte Einstellung in einem Artikel so treffend umgesetzt, daß ich ihn für Wert hielt, hier zum späteren Nachlesen zu verewigen. Schon der Schlußsatz des Artikels ist eine aussagekräftige Zusammenfassung des Beitraginhaltes:
„Wer die Arbeiter zurückgewinnen will, muss ihre Sprache wieder lernen und nicht „Kolleg:innen“ säuseln. Kurz: Mit Luther muss man wieder lernen, dem Volk aufs Maul zu schauen und, was noch wichtiger ist, mit ihm zu fühlen.“
Andere Aussagen sind wirklich treffend formuliert:
„Wenn ein Sozialdemokrat heute von Mut spricht, weiß das Publikum, was ihm blüht: Sozialabbau.“
… oder:
„Die Verwahrlosung der sozialpolitischen Vorstellungen der ehemaligen Arbeitnehmerpartei macht nichts deutlicher als der Stolz darauf, das Rentenniveau bei 48 Prozent zu halten. Die dem Zeitgeist Tribut zollenden Sozialdemokraten der heutigen Tage verteidigen mannhaft eines der schlechtesten Rentenniveaus in Europa.“
Einfach köstlich, wie in dem Artikel „Wie von Agenten des Gegners gesteuert“ auf den NachDenkSeiten der gegenwärtige Zustand der Sozialdemokratie in der Bundesrepublik treffend charakterisiert wird!
Hier der Link zum Beitrag von Oskar Lafontaine
Selber denken macht wissend!


Zeitumstellung – zweimal im Jahr!









