Gaestebuch der Seiten der FuTT der NVA
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Bisher gibt es 1630 Eintraege.

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  Jürgen Krause (Eintrag 1320) schrieb am 21.09.2018 um 08:01 Uhr : | Details
 
Am 21.September starb der damalige Ministerpräsident der DDR Otto Grotewohl. Hätte mit meinem privaten Tagebuch nichts zu tun, aber das Ereignis kam mir beim Anschauen einer Sendung des ZDF zum Jahresrückblick auf 2015 in den Sinn. In dieser auf „heiter“ getrimmten Sendung fragte man Einiges zum Papstbesuch auf den Philippinen und kam zum überraschenden Ergebnis, dass die dort die Straßendurchfahrt absichernden Polizisten dazu verdonnert wurden, Pampers zu tragen. Damit brauchten/durften sie ihren Posten auch im Not(durft)fall nicht verlassen. Nun aber zu Otto: Zur Überführung von dessen Leichnam wurden wir Pinnower Unteroffiziersschüler in Paradeuniform nach Berlin gekarrt, gut verköstigt und dann am Straßenrand in vorgeschriebenem Abstand aufgereiht. Wie lange wir da gestanden haben, dafür habe ich heute absolut kein Gefühl mehr. Der Autor Rüdiger Wenzke schreibt dazu in „Ulbrichts Soldaten: Die Nationale Volksarmee 1956 bis 1971“ auf Seite 406: „Größere Ausmaße nahmen die Vorbereitung und Durchführung der Trauerfeierlichkeiten nach dem Tod des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR Otto Grotewohl im September 1964 an. So wurde ein Ehrenbataillon unter Führung von Generalmajor Horst Stechbarth aufgestellt, 8000 Soldaten als Ehrenspalier in den Straßen Ost-Berlins postiert, 50 Offiziere als Ehrenposten, Träger von Ordenskissen und als Kranzkommando eingeteilt sowie 20 LKW G5 zum Transport von Kränzen bereitgestellt.“ Was es nicht alles gab … aber auf den Einfall mit den Windeln für uns ist keiner (Entschuldigung: auch keine!) gekommen. „Trink nicht so viel – musste nicht so viel pullern!“.

Kommentar : Solche Windeln mit diesem Fassungsvermögen gab es wohl damals (1964) wohl nur für Kosmonauten während des Fluges

michael

 
  Ufw. Frank Michel (Eintrag 1319) schrieb am 18.09.2018 um 17:21 Uhr : | Details
 
Während unseres Urlaubs im Spreewald besuchten wir auch Briesnig (bei Forst), wo ich im Mai 1968, also vor genau 50 Jahren, meine Grundausbildung absolvierte. Das ehemalige Grenzerobjekt steht noch, aber ich habe, sicher auch durch die vielen Jahrzehnte, nichts wiedererkannt. An die A-Kompanie kann ich mich relativ gut erinnern. Die Ausbilder haben uns ganz schön geschliffen, aber die 4 Wochen gingen schnell vorbei.Nach dieser Zeit kam ich nach Gleina (Altenburg), wo ich meine Zeit ableistete und wo es mir auch gut gefallen hat.
 
  Neubauer, Wilfried (Eintrag 1318) schrieb am 11.09.2018 um 12:25 Uhr : | Details
 
Hallo an die Ehemaligen des FuTB-31 Stab,
verfolge immer mal wieder die Einträge im Gästebuch. Ofw Frontzek hatte sich auch bereits dort verewigt. Ich kannte ihn noch aus der Zeit, als ich Hilfsfahrlehrer war und wir im Gelände von Biela die Fahrschulausbildung durchführten. Habe es dann nach der Wende geschafft, bei der Bundeswehr zu bleiben und über die Fw-Lehrgänge und Fachdienst-Lehrgänge als Berufssoldat übernommen zu werden. In 6/2006 wurde ich dann wegen Erreichen der Altersgrenze mit 53 Jahren in Pension geschickt. Jetzt bin ich seit 12 Jahren als Wachmann im Einsatz und gehe ab 2019 offiziell in den Ruhestand.
 
  wich, andreas (Eintrag 1317) schrieb am 10.09.2018 um 21:16 Uhr : | Details
 
Hallo,
mal wieder einen gruss von einem ehemaligen gedienten vom gs-33 aus cölpin. leider habe ich bis jetzt keinen ehemaligen mitkämpfer/mitkämpferin finden können. grüsse aus der wetterwarte vom wetterfrosch.
euer ofw. a.d. (gedient von 1982-1988 im gs-33 Wetterwarte)
 
  Steffen Hufenreuter (Eintrag 1316) schrieb am 09.09.2018 um 14:10 Uhr : | Details
 
Hallo Kameraden,
war heute das erste mal nach so vielen Jahre dort um mir das Erlebte noch einmal in Erinnerung zu rufen.
Ich kam nach dem tragischen Todesfall Anfang 1985 vom Ausbildunglager Altwarp nach Groß Molzahn. Das war dann auch kein Zuckerschlecken mehr. Ich hatte meinen Dienst auf der P-18 zu verreichten. Und wenn ich mich richtig erinnere hatte ich mich mit einem Hauptmann angelegt dem ich meine Uffz-Schulterstücken ins Gesicht geworfen hatte. Eigentlich war dies Schwed. Jedoch die hoffnungslose Unterbesetzung hat mich davor bewahrt. Am schlimmsten fand ich jedoch den Drecksbunker und die vielen Kakerlaken ....
Es ist toll, dass Ihr diese Seite führt die ist Klasse danke sehr.
Viele Grüße
Steffen Hufenreuter
 
  Friedland (Eintrag 1315) schrieb am 05.09.2018 um 19:25 Uhr : | Details
 
Bin nach 1975 raus, momemtan im Süden Frankreichs es war spannend in Pudagla, aber auch unheimlich wegen der NATO unter Hauptmann Bienert waren tolle Fotos zu den Übungen der WST machbar ein Leben unter extremen Grüße an Alle FUTKs
 
  Peter Wo.... (Eintrag 1314) schrieb am 21.08.2018 um 12:46 Uhr : | Details
 
Heute jährt sich zum 50. Male der Einmarsch der Truppen der WV -Staaten. Ich hatte leider auch das Glück oder auch Pech am 21.8.68 im FuTK-412 dabei zusein. Kam gerade aus dem Ausgang (ca. 23Uhr 30) und habe nur kurz mich mit der blauweiskarierten Decke im Feldbett zugedeckt. Ab 1Uhr30 kam der Befehl aufstehen und Waffen mit scharfer Munition empfangen. Die Situation war ja schon seit Monaten angespannt aber keiner wusste, wie die Sache ausgeht. Kofferadios waren schon seit längerer Zeit eingezogen. Aber die Funker hatten ja Zugriff auf einige Frequenzen(RLT, Deutschlandfunk u.a.). Haben mit Kopfhörern die politische Lage verfolgt. Ich hatte zum Glück ein Mikki(Mittelwellenempfänger) der in die obere Seitentasche vom gefleckten Kampfanzug passte. Es gäbe noch viel über die folgenden Wochen zu erzählen aber das führt hier zu weit
 
  Der Lange (Eintrag 1313) schrieb am 06.08.2018 um 14:38 Uhr : | Details
 
Hallo Ehemalige aus der FuTK Scharfenberg (Meißen). Leider lese ich nicht einen Beitrag von Euch. Vielleicht sind alle nicht mehr am Leben? Würde mich freuen, mal was von Euch zu lesen. Also nicht verzagen - einfach mal schreiben. EK 2/73 von der 03
Grüße an die Macher der Seite und weiter so.
 
  Carsten Matz (Eintrag 1312) schrieb am 02.08.2018 um 22:10 Uhr : | Details
 
Habe von 1986 bis 1988 in der FUTK 5 in Basepohl meine Armeezeit absolviert. Major Fügner und Hauptfeldwebel Fügner waren die Ansager. Habe wie viele auch auf dem Wachturm und im Einsatz NHL bekommen, acht Operationen und nun ist erst mal Ruhe! Hätte gern noch zum Ufw. Gerald Heise Kontakt gehabt, der war als "Drei-Ender" einer der humansten auf dem endlosen "Schneeflur! Ich habe eine Übung in Erinnerung, alles mussten raus, Generale mit roten Streifen liefen im Wald umher und beobachteten. Dann ABC Alarm, nackig ins Duschzelt und" Frauen in Armeeuniform vor den Duschen"" Oh nee!! Dann in die lange Unterhose rein alles gereinigt...! Ja es war menschlich prägende aber gesundheitlich ein Mist ohne Worte!! Sollte mich jemand kennen, gern Kontakt aufnehmen! Denn menschlich waren wir uns sehr Nahe!!
 
  Jürgen Krause (Eintrag 1311) schrieb am 31.07.2018 um 15:37 Uhr : | Details
 
Mein Thermometer zeigt 35 Grad (31.07.2018) und es soll heute noch etwas mehr werden. Die Natur und die Menschen ächzen unter Trockenheit und Hitze. Ich bin nicht ausreichend tätowiert, um am KDP des Freibades durchgelassen zu werden. Setz ich mich halt in den Keller und grabe in Erinnerungen. Die Definition unseres Striesower Ausgangsbereiches lautete (glaube ich) „So weit die Füße tragen“. Meist trugen uns die Füße zur Bushaltestelle. Von da ging es nur nach Cottbus oder Fehrow. Hinter Letzterem war die Welt ohnehin zu Ende. Das änderte sich für mich und einige weitere Längerdienende spontan mit dem Abschluss des Grundwehrdienstes. Wir durften unsere Motorräder mit in die Dienststelle bringen. Für mich galt das ab Frühjahr 1965. Jetzt brauchten uns die Füße nur noch bis zum Schuppen tragen und die Welt, so fühlten wir, stand für uns offen. Wir nutzten die unklare Definition, um zumindest die nordwestlich gelegenen Dörfer des Spreewaldes um Burg mit ihren urigen Gasthöfen kennen zu lernen. Warum mir das gerade im „Sommerloch“ einfällt? An jedem möglichen Wochenende zog es uns damals nach Byhlegure an den dortigen großen Badesee. Es war schon eine Offenbarung, die immer vorgeschriebene Ausgangsuniform abzustreifen und sich an diesen erholsamen Nachmittagen mit der Badehose unter „normalen“ Menschen bewegen zu können. Auf der Heimfahrt genoss ich im Garten eines Wirtshauses zum ersten Mal eine mir als Sachsen bis dahin unbekannte „Potsdamer“, ein dank der Globalisierung heute überall erhältliches Bier-Mischgetränk. Und wenn wir im Vorbeifahren entdeckten, dass im „Deutschen Haus“ in Burg Tanz war, da konnte uns die Vergatterung zum 24-Stunden-Dienst am nächsten Tag nicht schrecken. Im Frühjahr dieses Jahres lud ich meine Frau nach einem Leinölkauf in Straupitz zur Rast am Byhlegurer See ein. Erschrocken waren wir über den Zustand des dahin führenden Weges. Das Betrachten der stillen schilfgesäumten Wasserfläche beruhigte den durchgeschüttelten Magen und ein köstlicher Hefeplins im „Haus am See“ besänftigte ihn und uns endgültig. Die genannte Spreewälder Spezialität hat es übrigens trotz Globalisierung noch nicht bis Franken geschafft.
 
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