{"id":613,"date":"2006-06-11T18:08:56","date_gmt":"2006-06-11T16:08:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.guenther-s.de\/wordpress\/?p=613"},"modified":"2006-06-11T18:08:56","modified_gmt":"2006-06-11T16:08:56","slug":"moebelkauf-nachtrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.guenther-s.de\/wordpress\/613\/","title":{"rendered":"M\u00f6belkauf (Nachtrag)"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.guenther-s.de\/wordpress\/smilies\/erlaeuchtung.gif\" border=\"0\" width=\"15\" height=\"32\" align=\"baseline\" \/> Nach dem gestrigen M&ouml;belkaufversuch<\/strong> gingen mir noch so verschiedene Gedanken durch den Kopf : <\/p>\n<p>Vor mehr als 16 Jahren hat die Masse der damaligen DDR-B&uuml;rger sehnsuchtsvoll in der &Uuml;berzeugung gen Westen geschaut, da&szlig; es in den dortigen Einkaufstempeln in jedem Fall das gibt, was ihnen in den Werbespots und Filmen per TV suggeriert wurde, n&auml;mlich : <strong>Alles !!!<\/strong> <em>Diese Denkweise war auch eigentlich nicht verwunderlich<\/em> &#8211; da diese B&uuml;rger selbst mit ihrem erarbeiteten Geld in den L&auml;den nicht das bekamen, was sie gerne wollten (da es nicht vorhanden war), andererseits aus eigenem Erleben den krassen Unterschied zwischen arm und reich in der Welt nicht erkennen konnten. Darauf beseitigte diese Masse der unzufriedenen DDR-B&uuml;rger die herrschende Ordnung in ihrem Land, die zwar f&uuml;r diese Masse der in ihr Lebenden ein normales, sorgenfreies Leben garantierte, dem Individium aber in materieller Hinsicht kein Hervorstechen aus dieser Masse erm&ouml;glichte. Mit anderen Worten : Es war in diesem Staat schier unm&ouml;glich, Reichtum in Gr&ouml;&szlig;enordnungen in Waren und andere luxuri&ouml;sen Annehmlichkeiten umzusetzen &#8211; jeder hatte mehr oder weniger das Gleiche &#8211; ob er Professor, Flie&szlig;bandarbeiter oder Arzt war. Sie lebten auf dem gleichen Flur im Hochhaus, stellten sich in die gleiche Schlange nach B&uuml;ckware an und begegneten sich unter Umst&auml;nden im gleichen Ferienheim wieder. <em>Der Glimmer und Glitzer der westlichen Welt reizte &#8211; er sollte her und er kam<\/em> ! Nur mit dem <strong>grellen Licht des Glitzers<\/strong> kam auch der <strong>tiefe Schatten der Nicht-Sonnenseite<\/strong>. Und es wurde auch schnell klar : <u>Im Glitzer (und damit im Sonnenlicht) ist nicht f&uuml;r alle Platz.<\/u> Diese Gesellschaft braucht Dumme, denen man sagen kann : <em>Du arbeitest f&uuml;r &acute;nen Appel und &acute;n Ei &#8211; denn nur wenn es von Deiner Sorte genug gibt, k&ouml;nnen die anderen &uuml;berdurchschnittlich gut auf der Sonnenseite leben<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Also hoffen wir, da&szlig; es noch lange genug Dummk&ouml;pfe gibt &#8211; sonst h&auml;tten wir wieder alle das Gleiche !<\/strong> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.guenther-s.de\/wordpress\/smilies\/laught.gif\" border=\"0\" width=\"15\" height=\"15\" align=\"baseline\" \/> (Darauf gekommen bin ich, als ich die Laden&ouml;ffnungszeiten der Konsumtempel in den n&auml;chsten Wochen dem Einkommen der Verk&auml;uferinnen gegen&uuml;ber setzte.) Es ist doch nur gerecht, da&szlig; ein Josef Ackermann knapp 12 Millionen Euronen im Jahr bekommt und die Verk&auml;uferin das 1000fache netto weniger : <strong><em>Wenn die auch soviel haben will, wie teuer sollen denn dann die M&ouml;bel werden ?!<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem gestrigen M&ouml;belkaufversuch gingen mir noch so verschiedene Gedanken durch den Kopf : Vor mehr als 16 Jahren hat die Masse der damaligen DDR-B&uuml;rger sehnsuchtsvoll in der &Uuml;berzeugung gen Westen geschaut, da&szlig; es in den dortigen Einkaufstempeln in jedem Fall das gibt, was ihnen in den Werbespots und Filmen per TV suggeriert wurde, n&auml;mlich : Alles !!! 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