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Abakus (um 300 v.Chr.) |
Der Mensch wurde schon vor Urzeiten gezwungen, mit Zahlen umzugehen - sei es um Vorgänge des täglichen Lebens (z.B. eine Viehzählung) oder den Verlauf der Jahreszeiten mit den dazugehörigen spezifischen Naturerscheinungen (z.B. Schneeschmelze oder Überschwemmungen), den Wechsel von Tag und Nacht, die Anzahl und Wanderung der Sterne zu erfassen. Ebenfalls dürfte der Tauschhandel ein übriges dazu getan haben.
Schon in grauer Vorzeit erfand er dazu Hilfsmittel - die Kerben in speziellen Holzstöcken, auf Tontafeln u.s.w. Er schuf sich das Zahlensystem.
Mit dem Zahlensystem kam aber das Bedürfnis auf, mit diesen Zahlen sinnvoll umzugehen, Arbeitszeit beim Umgang mit ihnen zu sparen - das Rechnen zu beschleunigen. Vermutlich im Gebiet des Mittelmeeres erfand man eines der ersten Hilfsmittel dazu - den Abakus. Er erwies sich als so praktisch, daß er weite Verbreitung fand. In manchen Teilen der Welt ist er noch heute in Gebrauch.Die Drähte des Abakus bezeichnen arithmetisch ausgedrückt die Stellen der jeweils dargestellten Zahl - die Perlen auf dem Einer-Draht haben jeweils den Wert "Eins", die auf dem Zehnerdraht den Wert "Zehn" usw. Damit sind einfache Additionen und Subtraktionen von verschiedenen Zahlen durch Verschieben der Perlen mit geringem Zeitaufwand möglich.
Einige Jahrhunderte stagnierte die Menschheit auf diesem Stand, ehe im 17. Jahrhundert durch die Weiterentwicklung der Wissenschaften und der Feinmechanik eine neue Runde eingeleitet wurde.