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<title>... ein Tagebuch auf günther´s world</title> 
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 <title>... eine Reise in ein Wintermärchen</title> 
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 <updated>2012-02-28T18:22:53+01:00</updated> 
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     Es gibt noch M&auml;rchenschl&ouml;sser in diesem Deutschland.   Eines davon steht im Erzgebirge und&nbsp;wartet mit seinen schmucken Zimmern und den anderen Einrichtungen eines  Schlo&szlig;hotels  auf romantisch veranlagte Besucher&nbsp;! Es lohnt sich auf jeden Fall - diese Erfahrung durfte ich am letzten Wochenende hautnah selbst machen. In dem alten rustikalen&nbsp;Turmzimmer (  bewacht rundherum&nbsp;von den im Bild zu sehenden kleinen T&uuml;rmchen  )&nbsp;mit seiner Aussicht aus den kleinen Fensterchen&nbsp;in alle vier Himmelsrichtungen&nbsp;weit&nbsp;&uuml;ber die im Sonnenschein liegende winterliche Landschaft, ausgestattet mit allen Annehmlichkeiten unserer Zeit, fanden wir f&uuml;r ein langes Wochenende die Ruhe und Abwechslung vom allt&auml;glichen Stre&szlig;, die dem hart f&uuml;r seine Rente schupperndem Bundesb&uuml;rger im Alltag schon seit Jahren verloren gegangen ist.    Aber nicht nur die Unterbringung - nein auch das Restaurant, die Bar [mit offenem Kamin, in dem jeden Nachmittag ein Holzfeuer angenehme W&auml;rme in Richtung der in den Ledergarnituren fl&auml;zenden, Cocktails schl&uuml;rfenden Hotelg&auml;ste (das waren   wir    )&nbsp;verstr&ouml;mte] und der Wellnesbereich k&ouml;nnen sich sehen lassen. Und wenn noch die richtigen Leute mit von der Partie sind, dann kann es eigentlich nur ein gelungenes langes Wochenende werden.&nbsp;F&uuml;r die mitreisenden Damen gestaltete sich am Samstag der Bummel durch den kleinen Ort  Seiffen  mit seinen Schnitzereil&auml;den als das Februarereignis schlechthin, welches die Schr&auml;nke daheim mit neuen weihnachlichen Fenster- und Raumschmuck f&uuml;llte und die Taschen der zahlungs(un)willigen Ehem&auml;nner arg beutelte, so da&szlig; diese schon anfingen, sich um ihr abendliches Bier am Kaminfeuer Sorgen zu machen. Aber zum Gl&uuml;ck wurde dann noch einer dieser neumodischen, Geld ausspuckenden Gesellen in&nbsp;der Nische eines alten Geb&auml;udes gesichtet ... 
 
 
Auch die Natur in der Gegend war mit unserer Anwesenheit&nbsp;einverstanden. Das bewies sie noch zum Abschied am Sonntag mit rund acht Zentimeter Neuschnee, der die&nbsp;Fahrt bis&nbsp;zur Autobahn auf schneebedeckten Stra&szlig;en durch die verschneiten W&auml;lder zu einem Erlebnis machte. Es hat an diesem Wochenende alles gepa&szlig;t ! 
 
 
      Aber nicht nur wir hatten unseren Spa&szlig;. Auch unser daheimgebliebener H&uuml;ter von &quot;Haus und Hof&quot; konnte ungest&ouml;rt seiner Lieblingsbesch&auml;ftigung nachgehen : Schlafen und zwischendurch die Nachbarin &auml;rgern ! 
 
 
  &nbsp;Es darf durchaus mal wieder solch ein Wochenende folgen ...   
 
 
&nbsp;
  
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 <title>Neues Jahr - alte Gebrechen</title> 
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 <updated>2012-01-10T17:35:33+01:00</updated> 
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Tagebuch 
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2012 hat uns erreicht -  was hat sich eigentlich ver&auml;ndert zum Vorjahr &nbsp;? ( Au&szlig;er das die Preise steigen und dem B&uuml;rger dadurch an vielen Stellen noch tiefer in die Tasche gegriffen werden wird  !  &nbsp;) 
 
 
  Antwort :   Eigentlich nichts. 
 
 
	 
	 
	Ein Staatsoberhaupt hat nichts dazugelernt und beweist mit jeder &Auml;u&szlig;erung zu seinen privaten Kl&uuml;ngeleien seine moralische und fachliche Inkompetenz (hatten wir schon im vergangenen Jahr). Wie&nbsp;ging der Satz noch ? Ach ja :&nbsp;  Wess&acute; Brot ich e&szlig;, dess&acute; Lied ich sing !   Oder waren es doch nur Freundschaftdienste zwischen Privatleuten - der eine&nbsp;halt Million&auml;r und der andere Staatsoberhaupt&nbsp;? Daf&uuml;r k&ouml;nnen sie ja nix, oder ?   
	 
	 
	 
	 
	Der B&uuml;rger wird durch die Verantwortlichen des Genehmigungsverfahrens des Flughafenneubaus BBI (--&gt;  Bundesverkehrsministerium )&nbsp;f&uuml;r doof und unm&uuml;ndig erkl&auml;rt. Man setzt jetzt zwar dem ganzen durch die Verz&ouml;gerung der Ver&ouml;ffentlichung des Gutachtens des Bundesumweltamtes etwas die Krone auf -&nbsp; es ist eine Steigerung erkennbar ! Aber diese Verdummungspolitik seitens der Flughafenverantwortlichen&nbsp;im Umgang mit den betroffenen B&uuml;rgern der Region wird ja seit Jahren betrieben. Eigentlich m&uuml;&szlig;ten wir daran gew&ouml;hnt sein ... 
	 
	 
	 
	 
	 Stichwort Eurokrise  : Der B&uuml;rger als Steuerzahler bezahlt die Fehlentscheidungen der Privatbanker mit seinem Geld. Wenn ein Regierungschef das Volk dar&uuml;ber abstimmen lassen will, mu&szlig; er seinen Hut nehmen (siehe Griechenland im vergangenen Jahr). Auch in diesem Jahr hat das Gerede &uuml;ber eine Beteiligung der Banken an der Bezahlung der Krise und &uuml;ber eine Regelung der Ausw&uuml;chse des Finanzmarktes nicht den Wert des Papiers, auf dem diese Politiker ihre Reden niederschreiben (siehe Nichtumsetzung der Finanztransaktionssteuer in Europa). Wir - die kleinen Steuerzahler - blechen auch dieses Jahr weiter ! 
	 
	 
	 
	 
	..... ich h&ouml;re lieber auf mit der Aufz&auml;hlung - sonst ist mir die Laune f&uuml;r den Rest des Jahres schon an dessem Anfang&nbsp;verdorben !   
	 
	 
 
 
  Machen wir es also anders :   Denkt nur an freudige Ereignisse und w&auml;hlt Euch mi&szlig;liebige Politiker nicht wieder ! 
 
 
  Euch allen ein gesundes Jahr 2012 !     
  
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 <id>tag:www.guenther-s.de,2011-12-24:491</id>
 <title>Weihnachten 2011</title> 
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 <updated>2011-12-24T14:43:14+01:00</updated> 
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     Schade   - alle sind sie nicht unter der gleichen Weihnachtstanne,    die&amp;nbsp;ich gerne zur gleichen Zeit am gleichen Ort vereint sehen w&amp;uuml;rde. Aber es l&amp;auml;&amp;szlig;t sich halt nicht ...</summary> 
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     Schade   - alle sind sie nicht unter der gleichen Weihnachtstanne,    die&nbsp;ich gerne zur gleichen Zeit am gleichen Ort vereint sehen w&uuml;rde. Aber es l&auml;&szlig;t sich halt nicht alles haben :   Noch mal schade !!!   
 
 
  Ich&nbsp;w&uuml;nsche Euch: 
Besinnliche Lieder, manch&acute; liebes Wort, 
Tiefe Sehnsucht, ein trauter Ort. 
Gedanken, die voll Liebe klingen 
und in allen Herzen schwingen. 
Der Geist der Weihnacht liegt in der Luft 
mit seinem zarten, lieblichen Duft. 
Ich&nbsp;w&uuml;nsche Euch zur Weihnachtszeit 
Ruhe, Liebe und Fr&ouml;hlichkeit !   
 
 
Diese Zeilen eines unbekannten Dichters m&ouml;gen Euch die n&auml;chsten Tage begleiten und daran erinnern, da&szlig; es Dinge im menschlichen Leben gibt, die man sich niemals wird f&uuml;r Geld kaufen k&ouml;nnen. Sicher - jeder wurde wahrscheinlich schon irgendwann in der Vergangenheit von einem Menschen entt&auml;uscht ! Das sollte uns aber nicht davon abhalten, liebe Menschen zu suchen,  ihnen insbesondere  Gutes zu tun und an ihnen ein ganzes Leben lang&nbsp;festzuhalten ! 
 
 
&nbsp;
 
 
 In diesem Sinne :     Ein frohes Weihnachtsfest w&uuml;nschen die G&uuml;nther-s und kommt gut in ein Euch gewogenes 2012 !    
 
 
    
 
 
PS: ... und la&szlig;t auch in Zukunft etwas von Euch h&ouml;ren ... 
  
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 <id>tag:www.guenther-s.de,2011-10-31:490</id>
 <title>Herbstimpressionen 2011 (Teil 2) und bestimmte Geister</title> 
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 <updated>2011-10-31T20:55:27+01:00</updated> 
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    Wieder hat die Natur ihren Jahresdreh fast beendet.  &amp;Uuml;ber das Erwachen mit dem darauffolgendem Gr&amp;uuml;nen und Bl&amp;uuml;hen ging es -  im R&amp;uuml;ckblick doch rasant  - in die Gegenwart ...</summary> 
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Tagebuch 
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    Wieder hat die Natur ihren Jahresdreh fast beendet.  &Uuml;ber das Erwachen mit dem darauffolgendem Gr&uuml;nen und Bl&uuml;hen ging es -  im R&uuml;ckblick doch rasant  - in die Gegenwart des &quot;zur Ruhe Kommens&quot;. Es ist immer wieder beeindruckend, wie der Herbst mit den Farben spielt - Bilder aus dem Blankenfelder Wald zeigen es.    Die Bl&auml;tter bilden auf den Wegen eine dichte Schicht und schlurfend werden sie von den Liebhabern dieser Jahreszeit mit den Schuhen zu H&uuml;geln get&uuml;rmt, um sie gleich darauf wieder mit einem launigen Tritt in alle Richtungen zu zerstreuen. Erinnerungen an Kindertage im Bellinger Tanger werden wach. Da &uuml;berwogen zwar die Nadelb&auml;ume - es gab aber eine Stelle hinter Lemkes mit Buchen und Eichen bewachsen. Als Kind lag ich dort gerne im Laub und beobachtete die V&ouml;gel und die vereinzelt an den B&auml;umen hoch und runter huschenden Eichh&ouml;rnchen. Ich habe mich immer gefragt, wie sie wohl im Winter unter dem Schnee ihre Vorr&auml;te mit den Leckerlies wieder finden werden. Aber&nbsp;die lustigen Kerlchen&nbsp;m&uuml;ssen das Problem wohl auf ihre Weise gel&ouml;st haben, denn im n&auml;chsten Jahr waren sie wieder da ... 
 
 
 Es gibt aber auch andere Eindr&uuml;cke von dieser Jahreszeit :  K&uuml;rbisse werden ausgeh&ouml;lt, Kerzen brennen in vielen Fenstern und aus irgendwelchen Ecken kommen sie hervorgekrochen :  die Geister der Halloween-Zeit  ! Fr&uuml;her waren es ja nur die jungen&nbsp;Vertreter dieser Spezies&nbsp;mit ihren Rufen nach &quot;S&uuml;&szlig;em&quot; ( sonst gibt&acute;s&nbsp;Saures  ).&nbsp;    Heutzutage sind sie aber zu Erwachsenen mutiert und lassen sich durch nichts und niemanden von ihrem Tun abbringen.  Selbst eingeschlagene Sch&auml;del sind kein Hindernisgrund, wie nebenstehendes Bild aus Karlsruhe dokumentiert&nbsp;! Als Vertreter der doch noch etwas &auml;lteren Generation hat man jahrelang gehofft :   &quot;Das verw&auml;chst sich noch !&quot;   Aber wie es scheint - weit gefehlt !&nbsp;Selbst unserereins flattern ja schon best&auml;ndig Hexen durch&acute;s Gehirn -  Vorsicht, es ist also ansteckend !  
  
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 <id>tag:www.guenther-s.de,2011-10-27:489</id>
 <title>Rettung des Euro oder der deutschen Banken ?</title> 
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 <updated>2011-10-27T17:54:33+02:00</updated> 
 <summary type="text"> 
 Die Welt atmet auf !   Die Welt oder wer besonders ?  Barry Ritholtz (Wall Street &amp;Ouml;konom) forderte in seinem&amp;nbsp; Blog  : &amp;quot;Wann immer Sie Diskussionen &amp;uuml;ber Rettungspakete ...</summary> 
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 Die Welt atmet auf !   Die Welt oder wer besonders ?  Barry Ritholtz (Wall Street &Ouml;konom) forderte in seinem&nbsp; Blog  : &quot;Wann immer Sie Diskussionen &uuml;ber Rettungspakete h&ouml;ren,&nbsp;&nbsp;achten Sie darauf, wem tats&auml;chlich geholfen wird. Es sind nicht die Griechen oder sogar die griechische Regierung. Es sind die Kreditgeber Griechenlands - Banken und Versicherungen.&quot; 
 
 
 Ein kurzer Abri&szlig; der griechischen Entwicklung - nur damit niemand vergi&szlig;t :  
 
 
	 
	 
	Vor gut einem Jahr war der griechische Staat faktisch pleite. Es gab&nbsp;f&uuml;r ihn nirgends mehr Geld - jedenfalls nicht, ohne daf&uuml;r untragbar hohe Zinsen zu zahlen. Die Schulden des griechischen Staates bei den Banken - allen voran bei den deutschen und franz&ouml;sischen - betrugen mehr als 100.000.000.000 &euro; (in Worten : einhundert Milliarden). Wenn die Staatspleite eingetreten w&auml;re, w&auml;re das Geld f&uuml;r die Banken futsch gewesen ! 
	 
	 
	 
	 
	Just in diesem Moment sprangen der IWF und die Staaten der Eurozone mit einem Kredit an Griechenland in H&ouml;he von 110 Milliarden Euro ein. Damit war wieder Geld zum Begleichen der Zinsen und f&uuml;r Tilgungsraten an Banken und andere private Gl&auml;ubiger vorhanden. Gleichzeitig schrumpfte durch die verordneten K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen aber das Bruttoinlandsprodukt Griechenlands stark. Das versch&auml;rfte die Situation der griechischen Staatsanleihen noch mehr - sie schmierten f&ouml;rmlich ab. Aber egal : Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Banken schon ein gutes St&uuml;ck gerettet. Von den mehr als 100 Mrd. &euro;&nbsp;Au&szlig;enst&auml;nden waren  39 Mrd. &euro; f&uuml;r die Banken schon gerettet  worden. Auch weil die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) den Banken einen gro&szlig;en Teil der faulen Papiere abgekauft hatte und so schon den Steuerzahler haftbar gemacht hatte. 
	 
	 
	 
	 
	Aber es fehlte den Banken immer noch was. Darum wurde im Sommer diesen Jahres von den EU-Regierungschefs das n&auml;chste Rettungspaket verabschiedet : 109 Mrd. &euro;. Davon gingen  75 Mrd. &euro; direkt zur St&uuml;tzung der Finanzinstitute  und lediglich 34 Mrd. &euro; zur Refinanzierung des griechischen Staates. 
	 
	 
	 
	 
	Im selben Moment wurde eine Beteiligung der Banken angek&uuml;ndigt - letztendlich ein Schmierentrick zur Verdummung der Steuerzahler. Durch diese finale Rettungsaktion f&uuml;r den Finanzsektor sind die Banken in die Lage versetzt worden, ihre griechischen Ramschanleihen 1:1&nbsp;in sichere Anleihen z.Bsp. bei der EZB zu tauschen. Das Modell f&uuml;r den Tausch stammt &uuml;brigens von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.   Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt !   
	 
	 
	 
	 
	Jetzt denkt man seitens der europ&auml;ischen Regierungen &uuml;ber eine Pleite Griechenlands nach und beschlie&szlig;t die Halbierung der Schulden. Ist ja egal -  die deutschen und franz&ouml;sischen Banken trifft es ja nun nicht mehr . Die haben ja keine Forderungen mehr an Griechenland. Und was k&uuml;mmern die Banken die deutschen und anderen Steuerzahler .... 
	 
	 
 
 
   Tja - so ist das halt. Aber der Bundesb&uuml;rger als Steuerzahler hat ja ein kurzes Ged&auml;chtnis - manchmal auch gar keines ...     
 
 
Zur Architektur der Euro-Zone gibt es  hier  einige interessante Gedanken. Zum Schlu&szlig; noch eine Frage : Was ist eigentlich die Aufgabe von Banken ? 
 
 
&nbsp;
  
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 <title>Herbstimpressionen 2011</title> 
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 <updated>2011-10-17T17:45:50+02:00</updated> 
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 Da ist er wieder ran mit seinen Gelb- und Braunt&amp;ouml;nen :  Es wurde (  nicht ganz unbemerkt  ) Herbst ! Und zwar bis jetzt ein goldener - einfach herrlich. Uns lachte&amp;nbsp;am ...</summary> 
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 Da ist er wieder ran mit seinen Gelb- und Braunt&ouml;nen :  Es wurde (  nicht ganz unbemerkt  ) Herbst ! Und zwar bis jetzt ein goldener - einfach herrlich. Uns lachte&nbsp;am Wochenende&nbsp;auch die Sonne - konkret in Magdeburg - mit der Veranstaltung&nbsp;&quot;Schlager des Jahres&quot; vom MDR.    Vorher war ein Wellnessamstag im Magdeburger Hotel  &quot;Herrenkrug&quot;  angesagt.&nbsp;    Joi -&nbsp;ist das ein Hotelchen ! Piekfein und nobel vom Dach bis zum Kellerswimmingpool (und die Zimmerbar war wohlgef&uuml;llt --&gt; siehe links und rechts&nbsp;  ). Dort vergi&szlig;t man, da&szlig; es&nbsp;&uuml;berall in&nbsp;dieser Bundesrepublik&nbsp;Menschen gibt, die &uuml;berlegen m&uuml;ssen, ob sie die EinEURO-M&uuml;nze f&uuml;r das Eis der Kinder in der Woche noch &uuml;brig haben. Ich kam mir vor, als ob sie mich in das Berlin der 20er Jahre zur&uuml;ckversetzt h&auml;tten - ich lese gerade nochmals Falladas &quot;Wolf unter W&ouml;lfen&quot;.&nbsp;Dieser bis ins Detail durchgestylte Service im Hotel zum einen&nbsp;- sei es im Wellnessbereich oder&nbsp;an der Hotelbar - zum anderen das Gehabe einiger G&auml;ste ( bei Regen l&auml;uft&nbsp;diesen ohne entsprechende Vorsichtsma&szlig;nahme sicher das Wasser zur Nase rein ). Trotzdem war es sch&ouml;n ! Und seien wir mal ehrlich : Wer l&auml;&szlig;t sich nicht gerne verw&ouml;hnen ?  Ich auf jeden Fall !!!  
 
 
Der Tag klang dann nach einem sonnigen Stadtbummel ( Magdeburgs Zentrum kann sich sehen lassen ) in der ehemaligen B&ouml;rdelandhalle ( jetzt  GETEC-Arena &nbsp;) bei der eingangs erw&auml;hnten Veranstaltung aus.&nbsp;    Es war dort wirklich sch&ouml;n : Deutschsprachige Schlager live gesungen. Es gibt halt noch eine Reihe von K&uuml;nstlern, die das hinbekommen - und dann auch noch nach was aussehen ! 
 
 
 Ein sch&ouml;nes Wochenende war es gewesen  -  nur Spike gefiel es nicht  ! Er nahm bei unserer R&uuml;ckkehr keine Notiz von uns - wir wurden ganz einfach negiert ! So sind&nbsp;die Kater&nbsp;halt .... 
  
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 <id>tag:www.guenther-s.de,2011-09-10:487</id>
 <title>Burnout für Anfänger - viel Glück auf diesem Weg !</title> 
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 <updated>2011-09-10T12:43:15+02:00</updated> 
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Nach langem Suchen und dem&amp;nbsp;Beschreiten der&amp;nbsp;unterschiedlichsten Wege zur Erreichung des einen Zieles&amp;nbsp;- k&amp;ouml;rperlichen und geistigen Kollapses in Reinkultur -&amp;nbsp;hier    die ...</summary> 
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Nach langem Suchen und dem&nbsp;Beschreiten der&nbsp;unterschiedlichsten Wege zur Erreichung des einen Zieles&nbsp;- k&ouml;rperlichen und geistigen Kollapses in Reinkultur -&nbsp;hier    die  Anleitung   zum Hausgebrauch durch jeden : 
 
 
	  Setze Dir ehrgeizige Ziele !  Der Zweitbeste ist erster Verlierer ! Darum : &Uuml;berfl&uuml;gele sie alle ! Mache es  allen  (!) recht und mache  alles  (!) perfekt ! Gib Dich nicht mit 100 % und schon gar nicht mit weniger zufrieden ! Setze Deine Tages-, Wochen-, und Lebensziele qualitativ und quantitativ so, da&szlig; das Scheitern   bereits in der Planung   vorprogrammiert ist !  &nbsp; 
	  &Uuml;be exzessiv Selbstkritik !  Das Gef&uuml;hl, unf&auml;hig zu sein, kennst Du sicher (sp&auml;testens, wenn Du an Deinen hohen Zielen scheiterst). Pflege es ! Je &ouml;fter, um so besser ! Verzeihe Dir keine Fehler !   Konzentriere Dich auf Dein Versagen !   Und glaube nicht den Nieten, die Dir zu mehr Selbstbarmherzigkeit und Gelassenheit raten ! &nbsp; 
	  Sage stets und bereitwillig &quot;Ja&quot; !  Das andere mit ihren Bitten an Dich herantreten, zeigt, wie wichtig Du bist !   Du wirst gebraucht !   Lasse niemanden h&auml;ngen ! Selbst dann nicht, wenn Du andere Dinge daf&uuml;r liegen lassen mu&szlig;t ! Denke immer daran : Mit einem &quot;Nein&quot; - und sei es noch so freundlich - setzt Du jede Beziehung aufs Spiel ! &nbsp; 
	  Achte immer auf eine gute Erreichbarkeit !  Lasse Dich von Deiner Neugier oder Deinem schlechten Gewissen leiten ! Dein Mobiltelefon ist hierbei ebenso hilfreich wie das Abrufen gesch&auml;ftlicher Mails&nbsp;vom heimischen PC aus ! Achte darauf, da&szlig; Du rund um die Uhr - sp&auml;t abends, am Wochenende und im Urlaub - greifbar bist !   Ohne Dich geht&acute;s nicht !   Abschalten kannst Du im Jenseits ! &nbsp; 
	  Opfere Dein Privatleben f&uuml;r die Karriere !  In Deiner Zeit- und Lebensplanung sollte der Job oberste Priorit&auml;t genie&szlig;en. Investiere   alles   f&uuml;r Dein Weiterkommen ! Verausgabe Dich beruflich so stark, da&szlig; Du nach Feierabend und am Wochenende keine Kraft mehr f&uuml;r Familie, Freunde und Hobbys hast ! Die so wachsende Unzufriedenheit (z.B. in der Familie) wird das Erreichen des Zieles - Kollaps - beschleunigen ! &nbsp; 
	  Konzentriere Dich aufs Geldverdienen !  Nicht qualitativ hochwertige Zeit w&uuml;nscht sich Deine Frau von Dir, sondern ein sch&ouml;nes Auto ! Auch Deine Kinder werden angesichts eines voll finanzierten Studiums eines Tages verstehen, weshalb Du so gut wie nie f&uuml;r sie da warst. Also :   Klotze ran !   Gerade in Finanzkrisen zeigt sich, da&szlig; die &quot;hohe Kante&quot; nie hoch genug sein kann. &nbsp; 
	  Verzichte auf Sport und gesunde Ern&auml;hrung !  Um gesund alt zu werden, mu&szlig;t Du nicht zwingend auf Deine Gesundheit - weder k&ouml;rperlich, noch seelisch - R&uuml;cksicht nehmen ! Achte nur darauf, da&szlig; Du Dich f&uuml;r einen Job mit gutem Einkommen aufreibst. So kannst Du Dir nach ein paar Jahren jede   Reha-Ma&szlig;nahme   leisten ! 
 
 
 Wenn Du diese sieben Ratschl&auml;ge beherzigst und Dein Leben danach ausrichtest, steht einem ordentlichen Kollaps nichts mehr im Wege und die mathematische Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, da&szlig; Du es auch schaffst !   Gratulation !   
 
 
&nbsp;
 
 
&nbsp;
 
 
F&uuml;r den Fall, da&szlig; Du Dich als &quot;Weichei&quot; und &quot;Warmduscher&quot; entpuppst und nicht so enden willst, folge dem Link  www.burnout-fachberatung.de &nbsp; 
 
 
(Quellenangabe : Text und Idee von der Seite  http://www.burnout-fachberatung.de/Burnout-fuer-Anfaenger.pdf &nbsp;- Dank an die Autoren f&uuml;r diese Arbeit - sie ist selbsterkl&auml;rend und die Einrichtung verdient den Hinweis auf sich&nbsp;an dieser Stelle&nbsp;!) 
 
 
&nbsp;
  
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 <id>tag:www.guenther-s.de,2011-06-18:486</id>
 <title>...wieder ein Jahr vorbei</title> 
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 <updated>2011-06-18T14:48:52+02:00</updated> 
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  Da fliegt sie hin die Zeit !  &amp;nbsp;Der olle&amp;nbsp;Schiller hatte mit seinem Spruch  &amp;quot;Dreifach kommt die Zeit : Z&amp;ouml;gernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt ...</summary> 
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Tagebuch 
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  Da fliegt sie hin die Zeit !  &nbsp;Der olle&nbsp;Schiller hatte mit seinem Spruch  &quot;Dreifach kommt die Zeit : Z&ouml;gernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, Ewig still steht die Vergangenheit.&quot;  in jedem Falle recht.&nbsp;    Was n&uuml;tzt es einem, wenn man versucht den Augenblick - der pfeilschnell entfleucht -&nbsp;festzuhalten ? Der Versuch ist schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt - und sp&auml;ter fehlt einem die Energie und der Wille f&uuml;r etwas anderes Neues.&nbsp;    Aus dieser Einsicht heraus habe ich erst gar nicht versucht, die sch&ouml;nen Tage in der Dominikanischen Republik (mal wieder) &nbsp;festzuhalten. Obwohl ... es w&auml;re einen Versuch wert gewesen !&nbsp;Und nicht nur wegen der vier Stunden in dem Wildpark &quot; dolphin explorer &quot;&nbsp;! Auch sonst hatte dieser Urlaub den des vorigen Jahres in der gleichen Ferienanlage in den Schatten gestellt. Die zwei, drei Regentage (30 Minuten warmer Regen, von dem nach weiteren 30 Minuten nichts mehr zu sehen war), die wir unter unserem mit Schilf gedecktem Schirm am Strand des warmen Atlantischen Ozeans verbrachten, konnten der Erholung pur keinen Abbruch tun. Und selbst da hatten wir mit k&uuml;hlen Drinks aus der 40 m entfernten Strandbar sicherheitshalber vorgesorgt, so das auch diese Zeit bei philosophischen Betrachtungen &uuml;ber die Urlaubsfreuden eines Westeurop&auml;ers in der Karibik&nbsp;ohne bleibende Sch&auml;den an K&ouml;rper und&nbsp;Geist verging. Tja Leute : Der Kapitalismus macht es m&ouml;glich ! Aber dar&uuml;ber habe ich ja vor fast genau einem Jahr meine Meinung schon kundgetan. (&Uuml;brigens : Hinter den Bildern verbergen sich kurze Filmchen, die veranschaulichen, warum ich so euphorisch von diesm Wildpark schw&auml;rme ! Leider sind sie&nbsp;im Firefox und &auml;lteren Browsern nicht direkt zu bewundern. Sie k&ouml;nnen aber &uuml;ber die dort hinterlegten Links heruntergeladen werden und dann in anderen Programmen angesehen werden.)    Ich habe diese drei Filmausschnitte ausgew&auml;hlt, weil viele Dinge, die wir dort gesehen und erlebt haben, auch in anderen L&auml;ndern der Karibik zu finden sind : Sandstrand, blaues Meer, Palmen, sch&ouml;ne Frauen  &nbsp;und Drinks an der Bar. Nur dieses Erlebnis mit den Delphinen und anderes genau an diesem Urlaubsort zu dieser Zeit mu&szlig; man schon suchen ! 
 
 
   ... und ich werde versuchen,&nbsp;es n&auml;chstes Jahr&nbsp;wieder zu suchen !!!    
 
 
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 <id>tag:www.guenther-s.de,2011-04-17:481</id>
 <title>Begeisterung - Enttäuschung - Selbstvertrauen --&amp;gt; Geschichte und Geschichten einer Offiziershochschule</title> 
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 <updated>2011-04-17T17:05:56+02:00</updated> 
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  Gestern  &uuml;berraschte mich ein P&auml;ckchen und brachte mich aus der gewohnten Wochenendroutine : Der Verlag  AEROSHOP GmbH  aus Kamenz schickte mir ein Exemplar des dort erschienenen Buches zur Geschichte der Offiziershochschule der Luftstreitkr&auml;fte/Luftverteidigung&nbsp;&quot;Franz Mehring&quot; (siehe links der Flyer). Sie verfolgten nat&uuml;rlich eine Absicht und hatten mich schon vorher darum gebeten :  Schreibe eine kurze Rezension. Schildere mit ein paar Zeilen Deine Eindr&uuml;cke von diesem Buch !  Ich hatte mich gewehrt und Ulrich Huse (den funktechnisch Gepr&auml;gten sicher ein Begriff) einen abschl&auml;gigen Bescheid gesandt. 
 
 
Nun lag dieses Buch vor mir und ich mu&szlig; gestehen, da&szlig; ich nicht anders konnte : Ich bl&auml;tterte - zuerst geleitet durch die Abbildungen - sp&auml;ter immer mehr hingerissen von einzelnen Textpassagen, die ich beim Bl&auml;ttern herauspickte. 
 
 
Der Fernsehabend war vorbei - das Buch nahm mich wieder gefangen ! Ich las es Seite f&uuml;r Seite - und mit jedem neuen Abschnitt fand ich mich best&auml;tigt in meinem Stolz, Anfang der 70er Jahre dort mein Hochschulstudium&nbsp;begonnen zu haben und am 14.08.1976 zum Offizier ernannt worden zu sein. Ich will hier nicht im gro&szlig;en Umfang auf Einzelheiten aus den &uuml;ber 300 Seiten eingehen.&nbsp;M&ouml;ge sich jeder Interessierte selbst eine Meinung bilden.&nbsp;Mich pers&ouml;nlich ber&uuml;hrte aber besonders eine Seite tief : Ich fand auf der Seite 8-17 ein Foto&nbsp;von dem Menschen, der mich rund 11 Jahre meines Lebens entscheidend mit pr&auml;gte und auf dessen Rat ich immer gro&szlig;en&nbsp;Wert legte - der&nbsp;f&uuml;r mich&nbsp;aber 1985 viel zu fr&uuml;h aus dem Leben schied ! 
 
 
  &quot;Das Wichtigste an unserer Offiziershochschule sind f&uuml;r uns die F&auml;higkeiten ihrer Absolventen. Die Mehrheit bew&auml;hrte sich .... Wir sind in der Bundesrepublik Deutschland angekommen, lassen uns aber unser Leben in der Deutschen Demokratischen Republik nicht nehmen.&quot;   (Zitat aus dem redaktionellen Vorwort S. 1-11 des hier beschriebenen Buches) 
 
 
Warum soll ich hier verschweigen, da&szlig; mich die Leistung der Autoren tief beeindruckte ? Sie stellten die Entwicklung einer milit&auml;rischen Hochschule bis in die 90er Jahre dar - in zwei Gesellschaftssystemen, die unterschiedlicher nicht sein k&ouml;nnen ! Aber immer die leisen T&ouml;ne beachtend, die das Leben eines Menschen beeinflussen und die zeigen, warum wir das sind, was wir sind ! Danke an Euch ! 
 
 
   Ich bin stolz darauf, dazu geh&ouml;rt zu haben !    
  
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 <id>tag:www.guenther-s.de,2011-03-04:480</id>
 <title>Betrügen war gestern - heute sind das &quot;läßliche Fehler&quot;</title> 
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 <updated>2011-03-04T17:30:09+01:00</updated> 
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Ich mu&szlig; mich in meinem Verhalten und vor allem in meinen Wertevorstellungen nun wohl doch endlich der bundesdeutschen Realit&auml;t anpassen. Erzogen zur Ehrlichkeit und Wahrheit passe ich mit dieser Einstellung nicht mehr in diese von der Bundesregierung gef&uuml;hrte Gesellschaft.
 
 
Was haben wir fr&uuml;her nicht geb&uuml;ffelt, auswendig gelernt und ge&uuml;bt, um unsere Pr&uuml;fungen in der Schule und im Studium zu bestehen. Wurde jemand beim Abschreiben erwischt, wurde das beim Namen genannt : Es war&nbsp;  schlicht und einfach  Betrug    ! Genauso war jemand ein   Betr&uuml;ger  , wenn er seine Hausarbeit irgendwo w&ouml;rtlich abgeschrieben hat (und wenn es nur zu rund 70 % war) oder sein Gesellenst&uuml;ck von einem anderen erstellt wurde. Wenn er dann noch behauptete, er hat es ja gar nicht mitbekommen, da&szlig; da soviel Abgeschriebenes in die Arbeit eingeflossen war oder der andere das anfertigte, wurde er einen   L&uuml;gner   genannt. Denn entweder hat er einen anderen f&uuml;r sich abschreiben lassen oder arbeiten lassen (dann hat er gelogen, als er angab, es w&auml;re seine Arbeit gewesen) oder er log den Leuten bei der Abgabe der Arbeit als &quot;seine Ausarbeitung&quot; oder &quot;sein St&uuml;ck&quot;&nbsp;frech ins Gesicht (schlie&szlig;lich gibt es niemanden, der hunderte Seiten abschreibt bzw. ein Handwerkst&uuml;ck fremd anfertigen l&auml;&szlig;t und davon&nbsp;nichts mitbekommen hat).
 
 
  ---&gt; Aber&nbsp;dieses Denken&nbsp;war halt fr&uuml;her so.   Die Zeiten &auml;ndern sich, oder besser gesagt :  Das L&uuml;gen und Betr&uuml;gen ist hoff&auml;hig geworden. &nbsp;Es hei&szlig;t&nbsp;zwar jetzt in diesen Kreisen anders (man nennt es &quot;kleine Schummelei&quot; oder auch &quot;l&auml;&szlig;lichen Fehler&quot;) - ist aber das, was unter den alten Begriffen zu verstehen war. Wo sind sie nur hin, die angeblichen &quot;Grundwerte des Konservatismus :&nbsp;Wahrhaftigkeit, Ehre, Anstand, W&uuml;rde und Glaubw&uuml;rdigkeit&quot; ?&nbsp; Oder waren sie im Innersten bei ihnen nie vorhanden ?
 
 
  Egal mein Kleiner  &nbsp;    : Du darfst weiter f&uuml;r mich pinseln - ist ja alles gut(ti) !  
  
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